Sommerglück vor den Toren Salzburgs
Das Salzburger Seenland ist kein Ort der lauten Inszenierung. Es überzeugt mit echter Lebensqualität, Vielfalt und einem Sommergefühl, das bleibt. Wer einmal hier war, versteht schnell, warum diese Region für viele zu den schönsten Überraschungen rund um Salzburg zählt – naturnah, aktiv und überraschend abwechslungsreich.
Text: Doris Thallinger
Fotos: Salzburger Seenland/Heiko Mandl & Norbert Eisele-Hein, Achim Meurer, TVB Seeham/Christoph Hellermann, Christian Maislinger
Nur wenige Kilometer von Salzburg entfernt liegt sie, die Region, die selbst für viele Einheimische noch immer als Geheimtipp gilt: das Salzburger Seenland. Zwischen Straßwalchen, Oberndorf bei Salzburg, Elixhausen und Perwang am Grabensee erstreckt sich ein vielseitiger Natur- und Erlebnisraum mit dem Wallersee, den Trumer Seen und einer Fülle an Freizeitmöglichkeiten, die von Erholung bis Abenteuer reichen. Eine Kombination, die das Seenland zum idealen Ziel für entspannte Sommer- und Ferientage macht.
Wasserwelten mit Perspektivenwechsel
Die Seen prägen das Lebensgefühl des Salzburger Seenlands. Sie zählen zu den frühen Badeseen des Landes, da sich das Wasser rasch erwärmt und damit oft schon im Frühsommer zum Schwimmen einlädt. Besonders beliebt ist mittlerweile das Stand-up-Paddling. Lautlos gleitet man über die Wasseroberfläche, entdeckt stille Buchten und erlebt die Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive, genießt dabei die Ruhe auf dem Wasser und den fast meditativen Charakter dieser Fortbewegung.
Ein besonderes Erlebnis ist auch die Seenland-Schifffahrt auf dem Mattsee und dem Obertrumer See. Wenn das Dach des Schiffes abgesenkt und die Verbindung zwischen beiden Seen passiert wird, eröffnet sich ein neuer Blick auf Berge und Alpenvorland – ein Moment, der Staunen auslöst.
Naturfreunde schätzen vor allem den Grabensee. Rund 98 Prozent des Gebietes stehen unter Naturschutz. Wassersport ist dort stark eingeschränkt, dafür erlebt man einen See in beinahe ursprünglicher Ruhe. Bei einem Ausflug zu den Moorwegen rund um den Grabensee entdeckt man seltene Pflanzen und Tiere, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt.
Wandern mit Tiefgang
Nicht nur zu Wasser, auch zu Fuß lässt sich die Region wunderbar entdecken. Der Teufelsgraben gehört zu den bekanntesten Naturzielen des Seenlands. Er führt durch eine enge Schlucht mit Wasserläufen, moosbedeckten Steinen und kleinen Wasserfällen und vermittelt eine wilde, fast mystische Stimmung.
Weitere Wege führen über den Haunsberg, den Buchberg oder den Tannberg, von denen sich weite Ausblicke über das Salzburger Becken bis hin zu den Alpen eröffnen. Besonders charakteristisch ist dabei der Wechsel zwischen Nähe und Ferne: Man bewegt sich in einer ruhigen Landschaft und blickt dennoch in ein weites Panorama. Die Aussicht auf die Seen und die umliegende Alpenlandschaft entschädigt für jeden Schweißtropfen.
Wer Ruhe und Naturvermittlung sucht, findet in der Weitwörther Au einen besonderen Ort. Vogelbeobachtungsplätze, stille Wege und informative Tafeln machen diesen Bereich zu einem Naturerlebnis mit Mehrwert. Das Wenger Moor am Wallersee, ein rund 300 Hektar großes Natura-2000-Europaschutzgebiet, bildet eines der bedeutendsten Feuchtbiotope der Region. Hier finden seltene Vogelarten wie Kiebitz, Brachvogel, Graureiher oder Haubentaucher ebenso ihren Lebensraum wie zahlreiche Entenarten.
Eine besondere Facette zeigt der Pilgerweg auf den Spuren der Via Nova. Mehrere Etappen führen durch Wiesen, Wälder und kleine Orte. Audioguides und thematische Stationen begleiten die Wege und greifen Gedanken zu Frieden, Stille und Orientierung auf, wodurch das Gehen selbst zu einer reflektierten Erfahrung wird.
600 Kilometer Radvergnügen
Das Salzburger Seenland hat sich in den vergangenen Jahren auch als Radregion „Velodrom“ einen Namen gemacht. Mehr als 600 Kilometer beschilderte Strecken bieten ideale Voraussetzungen für Sternfahrten und abwechslungsreiche Tagesausflüge. Besonders beliebt ist die Trumer Seenrunde. Sie verbindet landschaftliche Schönheit mit angenehmer Länge, führt durch leicht hügeliges Gelände und lädt immer wieder zu Badepausen oder Einkehrschwüngen ein.
Genuss, Bierkultur und Nachhaltigkeit
Kulinarisch präsentiert sich das Seenland bodenständig und genussvoll. Frischer Fisch aus den Seen spielt ebenso eine Rolle wie regionale Küche, traditionelle Gasthäuser und neue gastronomische Ideen. Ein wichtiges Kapitel ist die Bierkultur. Allen voran steht die Trumer Privatbrauerei, die weit über die Region hinaus bekannt ist und für Qualität sowie gelebte Tradition steht.
Gleichzeitig gewinnen Themen wie Nachhaltigkeit, Bio-Landwirtschaft und Handwerk zunehmend an Bedeutung. Rund um Seeham und den BioArt Campus entstehen spannende Impulse, die Genuss, Innovation und verantwortungsvolles Wirtschaften verbinden.
Sommer voller Kultur
Die Sommerabende im Salzburger Seenland sind magisch. Am Ufer des Wallersees legt der historische Marinekutter mit Musikbegleitung an, in der Beachbar im Strandbad Seekirchen klingen manche Sommertage bei Live-Musik und erfrischenden Drinks aus.
Open-Air-Kino-Fans genießen im Juli und August die FLIMMERkiste, das Trumer-Sommer-Kino und Freilichtaufführungen in einigen Seenland Gemeinden.
Auch kulturell zeigt sich das Salzburger Seenland im Sommer von seiner lebendigen Seite. Die Seebühne Seeham wird jeden Sommer zur Kulisse für ein abwechslungsreiches Programm aus Theater, Musik und Kabarett. Veranstaltungsreihen wie der Diabelli Sommer, der MUSIK.SOMMER Neumarkt (Juli und August) oder der Sommerspaß Seekirchen bringen Musik, Theater und Begegnung an besondere Orte.
Publikumsmagnete
Das Salzburger Seenland begeistert mit einer vielfältigen Auswahl an Ausflugszielen, die Natur, Erlebnis und Kultur verbinden. Zu den großen Publikumsmagneten zählt der Fantasiana Erlebnispark in Straßwalchen, der mit über 50 Attraktionen jede Menge Familienabenteuer bietet. Technik- und Designfans entdecken in den Ferdinand Porsche Erlebniswelten „fahr(T)raum“ in Mattsee historische Automobile, die Mobilitätsgeschichte lebendig machen. Ein besonderes Erlebnis für Tierliebhaber ist Gut Aiderbichl in Henndorf, wo gerettete Tiere aus nächster Nähe erlebt werden können. Neben diesen bekannten Highlights warten auch kulturelle Perlen wie die Stille-Nacht-Kapelle und das Stille-Nacht-Museum, das Literaturhaus Henndorf, das Museum Fronfeste sowie das Stift und Stiftsmuseum Mattsee, die die Geschichte der Region erlebbar machen. Als Geheimtipps gelten die kleineren, weniger bekannten Erlebnisse wie die Kugelmühle in Seeham und die Keltenschmiede Seeham, die besonders authentische Einblicke in das regionale Kulturerbe bieten.
Seenland Schifffahrt – entspannt über zwei Seen cruisen
Die Seenland Schifffahrt verbindet mit einem Fahrgastschiff drei Orte, zwei Seen und ein Boot: Mattsee, Seeham und Obertrum am See. Das Besondere: Die Route führt über Mattsee und Obertrumer See – verbunden durch die Johannisbrücke. Für Ausflügler besonders praktisch sind die Hop-on-Hop-off-Rundfahrten: Ein- und Ausstieg sind in allen drei Orten möglich – ideal für einen Badetag, Restaurantbesuch oder Spaziergang.
Tipp für Genießer: Themenfahrten wie „Musik am Schiff“, Bierverkostung, Familien-Schifffahrt und Sundowner.
Bier Erlebniswelt
Das Kiesbye Bierkulturhaus in Obertrum am See ist ein Ort für alle, die Bier nicht nur trinken, sondern erleben möchten. Im Rahmen der Brauerlebnisse tauchen Besucher in die Welt des traditionellen Bierbrauens ein und werden selbst aktiv: Unter fachkundiger Anleitung entstehen in kleinen Gruppen eigene Biere – von der Maische bis zur Abfüllung.
Nachhaltiger Genuss
Der BioArt Campus in Seeham ist ein lebendiger Treffpunkt für Genuss, Freizeit und regionale Bio-Kultur. Auf dem modernen Areal vereinen sich Bioladen, Café & Restaurant sowie kleine Manufakturen zu einem Ort, an dem Bio-Produkte nicht nur verkauft, sondern auch erlebbar gemacht werden. Besucher können hier entspannen und kulinarische Vielfalt direkt vor Ort genießen – eingebettet in ein nachhaltiges Gesamtkonzept rund um bewussten Lebensstil und regionale Qualität.
Diabelli Sommer 2026 – Musikfestival im Seenland
Der Diabelli Sommer 2026 findet von 12. Juni bis 10. September 2026 im Salzburger Seenland statt. Unter dem Motto „Cantabile!“ präsentiert das Festival ein vielseitiges Programm aus Klassik, Kammermusik, Jazz und Volksmusik in besonderen Spielstätten wie der Stiftskirche Mattsee, dem Schloss Mattsee und dem fahr(T)raum.
fahr(T)raum Mattsee – Erlebniswelt der Mobilität
Die Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum in Mattsee sind ein interaktives Technikmuseum, das die Geschichte der Mobilität auf spannende Weise erlebbar macht. Auf rund 3.500 m² Ausstellungsfläche entdecken Besucher historische Automobile, Rennwagen, Flugzeuge und Traktoren – viele davon aus der Frühzeit des Automobilbaus ab 1899. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Ferdinand Porsche, dessen Entwicklungen von frühen Elektro- und Hybridfahrzeugen bis hin zu legendären Sportwagen reichen.
Tipp: Besonders beliebt sind die chauffierten Oldtimer-Ausfahrten, bei denen man das Salzburger Seenland in historischen Fahrzeugen erlebt.

Über den Seen, unter dem Himmel
Eine Ballonfahrt im Salzburger Seenland zwischen Stille, Sonnenaufgang und der Kunst, sich dem Wind anzuvertrauen
Text und Fotos: Doris Thallinger
Es ist 5.30 Uhr, das Salzburger Seenland liegt noch reglos da. Nur an einem Treffpunkt herrscht bereits Leben. Keine Hektik, eher diese besondere Form von konzentrierter Aufregung, die entsteht, wenn Menschen etwas Außergewöhnliches vorhaben: eine Ballonfahrt.
Nach einem kurzen Kennenlernen beginnt das Entladen. Aus dem Anhänger wird Stoff gezogen, Meter um Meter, Bahn um Bahn. Der Ballon scheint kein Ende zu nehmen. 22 Meter Hülle liegen schließlich vor uns am Weg – ein grüner Koloss aus Textil, der zusammengerollt erstaunlich harmlos wirkt und nun seine wahre Größe zeigt. Ein Ballon, lernt man in diesen Minuten, ist weitaus größer, als man glaubt.
Ein Ventilator beginnt zu arbeiten, schickt kalte Luft in die leere Hülle. Langsam hebt sie sich, gewinnt Form, richtet sich auf wie ein Wesen, das aus dem Schlaf erwacht. Erst als sie beinahe schon zu schweben scheint, kommt die Hitze hinzu: Gasflammen schießen in den Bauch des Ballons, dumpf und kraftvoll. Das Gewebe spannt sich, der Korb ruckt, hebt sich an. Jetzt heißt es rasch einsteigen.
Im Korb erwartet uns Ballon-Pilotin Heidrun Prosch, gelassen, routiniert und dennoch immer wieder aufs Neue begeistert. Rund 2.250 Ballonfahrten hat sie bislang absolviert, auf fast allen Teilen dieser Erde. Seit 36 Jahren fährt sie Ballon. Sie hält den Damen Höhenweltrekord für Heißluftballone mit 10.773 Metern über Meereshöhe, ihr persönlicher Rekord liegt sogar noch etwas höher: bei 10.876 Meter.
Während sie Leinen prüft, den Wind beobachtet, Funkverbindung mit der Flugsicherung Salzburg hält, erzählt sie aus ihrem Leben, erklärt Handgriffe und worauf es ankommt. Künftig will sie auch andere zu Ballonpiloten ausbilden. Wer den Himmel so lange gelesen hat, sollte sein Wissen weitergeben.
Der Moment des Loslassens
Die Vorbereitungen dauern rund eine halbe Stunde. Dann hebt sich der Korb beinahe unmerklich. Kein Ruck, kein dramatischer Start. Langsam entfernt sich der Boden. Unter uns bleibt der Fußballgolfplatz Mattsee zurück, vor uns öffnet sich der Blick Richtung Obertrumer See.
Der Ballon steigt sanft, kontinuierlich. Nichts dröhnt, nichts vibriert. Nur gelegentlich das Fauchen des Brenners, dazwischen: Stille. Wer Ballon fährt, reist nicht durch die Luft – er gehört ihr für eine Weile an.
Nun schafft es auch die Sonne über die Hügel. Das sanfte Licht fällt auf den Obertrumer See, streift den Mattsee. Im Westen öffnet sich die Fernsicht auf die Berge. Das Salzburger Land zeigt sich an diesem Morgen in jener Vollkommenheit, die man auf Postkarten vermutet. Schließlich liegt Seeham unter uns. Die Seebühne. Der BioArt Campus. Die Marina. Alles wirkt zugleich real und miniaturhaft.
Der Sprung ins Leere
Wir steigen auf etwa 2.000 Höhenmeter. Damit ist der Zeitpunkt für Paul Steiner, unseren Fallschirmspringer an Bord, gekommen „auszusteigen“. Gelassen steht er am Rand des Korbs, wartet auf das „Go!“ der Pilotin – und springt! Für einen Sekundenbruchteil bleibt uns restlichen Passagieren das Herz stehen: Ein Mensch fällt. Dann – endlich, aus unserer Perspektive nervenraubend spät – öffnet sich der Fallschirm. Ein kollektives Aufatmen im Korb. Manche Abenteuer sind selbst für Zuschauer aufregend.
Die Welt als Modell
Unter uns liegt nun Mattsee, das gerade aus dem Schlaf erwacht, vor uns ist der Grabensee zu sehen. Straßen ziehen wie feine Linien durchs Land, Höfe stehen wie Spielzeugmodelle in satten Wiesen. Kühe werden zu Punkten, Alpakas zu beweglichen Tupfern. Aus der Ballon-Perspektive kommt es erst so richtig ins Bewusstsein, wie wunderschön grün dieses Land ist, wie lebendig und vielschichtig unsere Natur: blühende Bäume, junge Felder, saftige Wiesen, dunkle Waldränder. Ein Genuss für Auge und Seele.
Die Kunst, sich treiben zu lassen
Wir schweben weiter über den Mattsee, bevor uns der Wind nach Süden trägt. Denn das ist die Demut des Ballonfahrens: Man kann nicht lenken. Ein Heißluftballon gehorcht nicht dem Willen, sondern dem Wind. Gesteuert wird nur die Höhe. Ballonfahren ist deshalb weniger Navigieren als Interpretieren. Man steigt, sinkt, tastet sich in Luftschichten hinein, sucht Strömungen, liest Unsichtbares. Es ist eine Form des Reisens, die unserer Zeit fremd geworden ist. Keine App berechnet den schnellsten Weg. Kein Lenkrad gibt Kontrolle.
Landung mit Gefühl
Langsam sinken wir wieder, während wir Richtung Straßwalchen treiben. Unter uns taucht eine gemähte Wiese auf. Heidrun Prosch arbeitet mit Brenner und Ventilen, gibt Gas, nimmt Gas weg, lässt steigen, lässt sinken. Mehrmals berührt der Korb den Boden, hoppelt weiter, hebt noch einmal leicht an. Jetzt heißt es, gut festhalten: Eine Ballonlandung darf rumpeln. Dann setzen wir endgültig auf.
Zurück auf die Erde
Kurz darauf erreicht uns schon unser „Verfolger“ – jener Bus mit Anhänger, der Mannschaft, Gäste und Ballon zum Ausgangspunkt zurückbringt. Doch zuerst muss der Ballon verstaut werden. 165 Kilogramm wiegt allein die Plane. Was eben noch majestätisch über Seen und Dörfer schwebte, liegt nun wieder als Stoffberg auf der Wiese und bald – mit vereinten Kräften sicher verpackt am Hänger.
Zum Abschluss erwartet uns eine weitere, ganz besondere Fahrt: Jakob Iglhauser vom fahr(T)raum Mattsee holt uns mit einem seiner kostbaren Oldtimer ab. Nach einer Reise durch die älteste Form des Luftfahrens folgt die Heimfahrt in einer Ikone früher Mobilität. Die Gegend, die wir eben noch aus luftiger Höhe bewundert haben, erfahren wir nun mit dem Oldtimer und man kann sagen: Auch aus dieser Perspektive hat das Salzburger Land durchaus seinen Reiz!
Heidrun Prosch zählt zu den bekanntesten Ballonpilotinnen Österreichs und prägt den heimischen Ballonsport seit Jahrzehnten. Die gebürtige Salzburgerin ist seit 1984 aktiv und absolvierte 1990 in den USA ihre Ausbildung zur Commercial Balloon Pilotin. Mit mehr als 2.250 Ballonfahrten und über 3.000 Stunden Flugerfahrung verfügt sie über außergewöhnliche Erfahrung in der Luftfahrt. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihren Damen-Höhenweltrekord im Heißluftballon mit 10.773 Metern.
Mit „Flyhigh Ballooning“ bietet Heidrun Prosch exklusive Heißluftballonfahrten im Raum Salzburg, über das Salzburger Seenland sowie Alpenfahrten und Alpenüberquerungen an.













