Große Bühne für große Visionen
Mit einer spektakulären Inszenierung, hochkarätigen Gästen und künstlerischen Höhepunkten
hat das Zentrum für Visionen seine längst überfällige offizielle Eröffnung gefeiert.
Mehr als zwei Jahre nach der Inbetriebnahme hat das Zentrum für Visionen endlich seine offizielle Eröffnung gefeiert – und das mit einem Spektakel, das seinem Namen mehr als gerecht wurde. Ein stets prall gefüllter Veranstaltungskalender ließ bislang keinen Raum für eine eigene Feier. Am 8. Mai war es nun so weit: Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zu einem Abend voller Überraschungen, Emotionen und eindrucksvoller Inszenierungen.
Schon der Auftakt setzte ein starkes Zeichen: Ein Flashmob mit 50 Tänzerinnen und Tänzern überraschte die Gäste und sorgte für Staunen im festlich dekorierten Saal. Kurz darauf folgte ein ebenso spektakulärer Auftritt des Hausherrn Stephan Kaindl-Hönig, der gemeinsam mit Kabarettist Christian Dolezal in einem motorisierten Tuk-Tuk vorfuhr. Die Anreise wurde live inszeniert: Auf den LED-Walls war die Abfahrt von der zweiten Eventlocation B10 Altstadt Salzburg in der Bergstraße zu sehen, bevor die beiden schließlich unter Applaus im Zentrum eintrafen.
Christian Dolezal sorgte im Anschluss mit einem Auszug aus seinem Programm für beste Unterhaltung und mit einem Missgeschick für dramatische Momente: Das „Goldene V“, Symbol des Hauses, ging zu Bruch. Doch die vermeintliche Katastrophe verwandelte sich rasch in ein weiteres Highlight: Punktgenau landeten Fallschirmspringer der Flying Bulls auf dem Dachgarten – mit einem neuen Goldenen V im Gepäck, das feierlich überreicht wurde.
Magische Momente
Das künstlerische Programm des Abends beeindruckte mit einer außergewöhnlichen Bandbreite: Einen besonders intensiven Moment schuf Cellist Leonhard Roczek, der in völliger Dunkelheit, nur von einem Spot beleuchtet, mit der „Cello Suite Nr. 2 in d-Moll“ für Gänsehaut sorgte. Cordelia Höfer-Teutsch und Götz Teutsch, die den Philharmonischen Salon in Berlin etablierten, sprachen über ihre Pläne, diesen nun nach Salzburg zu bringen. Gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern der Wiener Philharmoniker sowie Salzburger Orchestern wird der Philharmonische Salon Salzburg klassische Konzerte mit Literatur und Text verbinden und darüber hinaus auch Kabarett sowie Tanz integrieren. Um unterschiedlichen Formaten eine Bühne zu bieten, engagiert sich die SALZBURGERIN dafür, auch anderen Veranstaltern und Spielstätten die Nutzung des Zentrums für Visionen zu fairen Tarifen zu ermöglichen.
Überaus berührend war der stimmgewaltige Auftritt der britischen Soulsängerin Dorretta Carter. Mit ihrer kraftvollen Stimme begleitete sie die akrobatische Performance des „Duo Aquarius“, das sowohl am Boden als auch in luftiger Höhe spektakuläre Bilder schuf.
Hundertprozentig energiegeladen ging es bei den Auftritten des Salzburger Tanzkünstlers Christopher Woschitz aka Chris Cross zu, der mit seiner Mapping Funky Fusion-Show sowie einer spektakulären Laser- und Lichtshow als krönenden Abschluss das Publikum begeisterte.
Für die ausgelassene Stimmung, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte, sorgte schließlich DJane Colette mit ihren perfekt abgestimmten Sounds.
Charmant, humorvoll und souverän führte Moderator Martin Ferdiny durch das abwechslungsreiche Programm und verband die unterschiedlichen Programmpunkte zu einem stimmungsvollen Gesamterlebnis.
Visionäre im Rampenlicht
Ein weiterer Höhepunkt des Festabends war selbstverständlich die Verleihung der Awards an Persönlichkeiten, die mit Innovationsgeist, Mut und außergewöhnlichem Engagement neue Wege gehen.
Für sein Lebenswerk als Visionär wurde Alfred Winter ausgezeichnet. Mit seinem Wirken und seiner langjährigen Innovationskraft hat er bedeutende Impulse gesetzt und sich als prägende Persönlichkeit etabliert. Den Award überreichte Waltraud Langer, Intendantin des ORF Salzburg.
Den Award „Visionärin des Jahres“ erhielten Caroline und Christine Neudecker für ihr Engagement im Bereich der frühen MINT-Bildung. Mit der Weiterentwicklung des Salzburger Vorzeigeprojekts „Spürnasenecke“ haben sie ein zukunftsweisendes Bildungsmodell geschaffen, das mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus Wirkung entfaltet und österreichweit Beachtung findet.
Als „Visionäre des Jahres“ wurden Manuel Reifenauer und Thomas Priewasser ausgezeichnet, die Gründer des mittlerweile legendären Electric Love Festivals. Mit ihrer kreativen Kraft und ihrem unternehmerischen Mut haben sie eines der erfolgreichsten Musikfestivals Europas aufgebaut und Salzburg international als Eventstandort positioniert. Eventim Austria Geschäftsführer Christoph Klingler würdigte in seiner Laudatio die Courage der beiden Unternehmer.
Genuss in Perfektion
Auch kulinarisch ließ die Veranstaltung keine Wünsche offen. Das Catering der Chefpartie verwöhnte die Gäste mit einer eindrucksvollen Vielfalt an Köstlichkeiten – von raffiniert komponierten Speisen bis hin zu fantasievollen Dessertkreationen. Besonders umlagert: der Schokobrunnen mit „MoZart Pops“. Fein abgestimmte Tropfen rundeten das Geschmackserlebnis ab, während Miki’s Tastery mit ausgefallenen Cocktails zusätzliche Genussmomente kreierte.
Im Stil der Roaring Twenties präsentierte sich das Ambiente edel und stilvoll – ganz in Anthrazit und Gold, den charakteristischen Farben des Hauses. Mit raffinierter Licht-, Laser- und Tontechnik zauberte Revolution Rental zahlreiche Special Effects. Für glamouröse Akzente sorgte Eventqueen Sabine Holzer mit kunstvoll inszenierter Ballondekoration und einem stimmungsvollen Fotospot, der zum Festhalten besonderer Momente einlud.
Abgerundet wurde das elegante Gesamtbild durch den liebevoll arrangierten Blumenschmuck von MyDekostories, der dem Setting eine zusätzliche Note von Raffinesse und zeitloser Schönheit verlieh.



























































