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Strahlende Zukunft dank 5G?!

Warum die neue Generation des Mobilfunks schlecht für uns ist

Ein Kommentar von Jürgen Lueger (Bioenergetiker Salzburg)

Große Dateien schnell versenden, Videos überall streamen, flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet: Die 5. Generation (5G) des Mobilfunks verspricht so viel Gutes, oder? Zahlreiche Menschen stellen sich die berechtigte Frage nach dem Warum? Warum benötigen wir überall und immer eine schnelle Internetverbindung? Noch keine Mobilfunkgeneration war so umstritten wie 5G!
Sogar in der europäischen Politikmetropole Brüssel sorgte man vor einiger Zeit für eine nachhaltige Schlagzeile, da die Einführung der neuen Technologie ausgesetzt wurde! Die belgische Politikerin Céline Fremault machte Ende März 2019 mit diesem folgenreichen Satz von sich reden: „Die Brüsseler sind keine Versuchskaninchen, deren Gesundheit ich für den Profit verkaufen kann!“
Der Protest gegen das schnelle Internet und den zu erwartenden „Strahlen-Tsunami“ wächst gefühlt täglich in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Neue Vereine und Interessengemeinschaften entstehen, viele unangenehme Fragen werden gestellt. Beim Thema Brüssel muss man wissen, dass die bisher in der belgischen Hauptstadt geltenden Strahlungsnormen zu den strengsten weltweit zählen. Zulässig ist bei 900 Megahertz im GSM-Netz lediglich eine elektrische Feldstärke von 6 Volt pro Meter. In Deutschland sind vergleichsweise im selben Frequenzbereich 41 Volt pro Meter erlaubt. Für das geplante 5G-Pilotprojekt in Brüssel wäre ein Anheben des Grenzwertes auf 14,5 Volt pro Meter notwendig gewesen. Kein Wunder also, wenn sich eine Politikerin im Wahlkampf dagegen stellt.
Für 5G kommen Mehrantennensysteme (MIMO) zum Einsatz, aktuell bereits mit bis zu 128 Antennenelementen pro Senderichtung! Erste Tests mit 64 x 64 Sende- und Empfangseinheiten laufen bereits. Diese Mehrantennensysteme ermöglichen ein sogenanntes Beamforming, also ein gezieltes Ausrichten des Signals auf den jeweiligen Empfänger. Gesundheitlich ist das von höchster Relevanz und deutlich belastender als alles, was wir in diesem Zusammenhang bisher kennengelernt haben.
Die neuen 5G-fähigen Smartphones werden nicht mehr abzuschalten sein, heißt es, und sollen zeitgleich als Sender genutzt werden. Auch vor dem Hintergrund, dass die flächendeckende Versorgung gewährleistet werden muss.
Bereits seit Jahren weiß man um die gesundheitlichen Belastungen, die vom Mobilfunk ausgehen. Über 1.800 Studien finden sich auf der Website www.bioinitiative.org oder beim Verein Diagnose Funk in Deutschland. Die Belastungen für unseren Organismus werden immer heftiger: Schlafstörungen, Burnout, Antriebslosigkeit, Verklumpen der roten Blutkörperchen. Die Liste der möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist lang. Was viele auch nicht wissen: Der Mobilfunk wirkt direkt negativ auf unsere Mitochondrien, also unsere Energiekraftwerke in den Zellen. Das Adenosintriphosphat (ATP) ist unsere „Zellenergie“. Dieser Stoff wird vermehrt und durch das permanente Bestrahlen schneller abgebaut. Das hat die Folge, dass wir uns schneller müde und kraftlos fühlen. Energielos, aber keiner weiß, warum oder hinterfragt dieses Phänomen genauer. Ein weiterer belastender Effekt, der durch die massive Bestrahlung verursacht wird. Es bleibt zu hoffen, dass diesbezüglich ein Umdenken einsetzt. Nicht alles, was technisch machbar ist, muss auch umgesetzt werden. Insbesondere wenn es keine umfangreichen Untersuchungen zu den gesundheitlichen Belastungen durch 5G gibt.

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