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Dauerhaft schön

Die natürliche Schönheit unterstreichen – und dazu nicht jeden Tag schminken müssen: Permanent Make-up vereinfacht die morgendliche Routine und schenkt ein besseres Lebensgefühl.
Ein Artikel von Natalie Zettl
Foto: Anna_Voskoboinikova - istockphoto.com

Foto: Anna_Voskoboinikova – istockphoto.com

Viele Frauen wünschen sich ein unkompliziertes Make-up, das ihren Typ unterstreicht und im Laufe des Tages nicht verwischt. Beides ist beim Permanent Make-up gegeben: Ob beim Sport oder in der Sauna – der gepflegte Look bleibt.

Individueller Look
Die Optionen beim Permanent Make-up sind so vielfältig wie seine Trägerinnen: Durch die (Nach-)Zeichnung der Augenbrauen kann die Augenpartie ausdrucksvoller gestaltet werden. Ebenfalls beliebt sind das Zeichnen eines Eyeliners sowie die sogenannte Wimpernkranzverdichtung, bei der durch Mikropigmentierung kleinste Punkte zwischen den Wimpern gesetzt werden: Es entsteht ein durchgehender Lidstrich, wodurch die Wimpern inten-siver erscheinen. Gerne betont werden auch die Lippen. „Man darf natürlich auch ein bisschen mogeln“, erklärt Sabine Scheinast-Hübler augenzwinkernd. „Beispiels-weise können schmale Lippen etwas vergrößert, Narben abgedeckt und schiefe Partien ausgeglichen werden.“ Auch das Problem ungleichmäßiger Färbungen der Lippen kann durch Permanent Make-up behoben werden – so entsteht ein natürlicher, frischer Look, der den Kundinnen mehr Selbstbewusstsein verleiht.

Foto: Dimid - stock.adobe.com

Foto: Dimid – stock.adobe.com

Rahmen des Gesichts
Besonders wichtig ist vielen Frauen eine typgerechte Betonung der Augenbrauen als Rahmen des Gesichts. „Ziel dabei ist es, die natürliche Schönheit zu unterstreichen“, so Sabine Scheinast-Hübler. Bei der Augenbrauenzeichnung unterscheidet man zwischen einer Vollschattierung und einer Härchenzeichnung, bei der einzelne Haare auf die Haut aufgemalt werden. Aktuell sehr angesagt ist der Ombré-Look, der durch eine luftigere Schattierung im inneren Bereich eine besonders sanfte Optik erzielt. Durch die spezielle Technik wirken die Brauen wie gepudert. Der Trend geht – beim Permanent Make-up wie auch beim „normalen“ Make-up – eindeutig weg von knalligen Schattierungen hin zur Natürlichkeit.

Gut zu wissen
Wichtig: Bevor die ersten Schritte in Richtung Permanent Make-up unternommen werden, muss geprüft werden, ob die gewünschte Methode für die Kundin geeignet ist. Mit einem Fragebogen werden Gesundheitszustand und bestehende Einschränkungen erhoben, im Anschluss wird das weitere Vorgehen besprochen. „In diesem Stadium frage ich meine Kundinnen explizit nach ihren Wünschen und bringe gegebenenfalls Ideen ein – kurz gesagt, ich teste aus, ob ich sie glücklich machen kann“, erklärt Sabine Scheinast-Hübler. Im nächsten Schritt wird das Make-up sorgfältig vorgezeichnet – so hat die Kundin zu jeder Zeit die volle Kontrolle über das zu erwartende Ergebnis. Zum Aufbringen des Permanent Make-ups werden oft mehrere Sitzungen benötigt – und zudem müssen sich die Kundinnen darauf einstellen, nach einiger Zeit (meist ca. zwei bis fünf Jahre nach der Erstaufbringung) eine Auffrischung vornehmen zu lassen. „Man merkt den Auffrischungsbedarf daran, dass die Farbe heller und heller wird. Dann ist es Zeit, einen Termin zu vereinbaren“, erklärt Sabine Scheinast-Hübler.

Experten-Tipps
Foto: Foto Scheinast

Foto: Foto Scheinast

Gerade bei Permanent Make-up ist Vertrauen ein wichtiger, aber oft unterschätzter Faktor. Für Ihre Zufriedenheit ist es entscheidend, dass Sie sich bei Ihrem Kosmetiker gut aufgehoben fühlen. Achten Sie auf hohe Qualität beim Beratungsgespräch und auf Präzision beim Vorzeichnen – nur so kann gewährleistet werden, dass das Ergebnis Ihren Wünschen entspricht.
Sabine Scheinast-Hübler, Scheinast Beauty & Style, Wals

Foto: Sonja Viehauser

Foto: Sonja Viehauser

Ich bin begeistert über die Fortschritte, die wir im Bereich Permanent Make-up in den letzten Jahren verzeichnen konnten. Wichtig ist neben der richtigen Farbwahl die Verwendung von hochwertigen Pigmenten, die in die Haut implantiert werden. Es empfiehlt sich, weitestgehend auf Eisenoxyde zu verzichten. Das Geheimnis eines perfekten Permanent Make-ups ist das Zusammenspiel von Farbe, Technik, Hauttyp und Können des Stylisten.
Sonja Viehhauser, Deine Schönheit, Bischofshofen

Foto: Cosmetico

Foto: Cosmetico

Um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, spielt die Erfahrung des Kosmetikers eine wichtige Rolle. Eine präzise Vorzeichnung ist essentiell – beispielsweise besteht beim Vorzeichnen die Möglichkeit, jede Augenbraue anders zu gestalten und so genau sehen zu können, welche Option die beste für den betreffenden Gesichtstyp ist. Zudem muss man die Farbmischung klug wählen, um sicherzugehen, dass sie zum Hauttyp passt – ansonsten drohen unerwünschte Farbveränderungen.
Gudrun Leitner, Cosmetico, Salzburg

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Fotos: HDesert – istockphoto.com ; Kyrylenko – stock.adobe.com

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