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Kolumne: Nur Meinereiner

Eine Kolumne von Nur Meinereiner,
Autor, Mentalcoach SQ

An manchen Tagen ist man ein Hund und an den anderen Tagen nur die Laterne. Und so liegt in dem „Wie“ der Unterschied. Um die Unterschiede zu erkennen, bedarf es immer einer erhöhten Aussichtsstelle, der geistige Umstand sollte es dann bearbeiten können.

Heutzutage stößt man viel schneller auf die Untiefen der Geister, wenn man die verschiedenen Bewertungen kennt, dabei kann der logische Geist auch sehr schnell gänzlich „verschieden“ sein. Den Unterschied zwischen Diskriminieren und Differenzieren macht die Intelligenz der Praxis, eine zutiefst derbe erzeugt nur massiven Abfall. Wer nicht differenzieren kann, verdient auch nicht den Glauben, wenn er vorgibt, das Ganze im Überblick zu haben. Der Bewertung zwischen dem Nichts und Eins wird heutzutage viel mehr Bedeutung geschenkt, als der zwischen Eins und Hundert. Klassifizierungen in Kluge und Dumme heißt nichts anderes, als den Menschen aus den Augen zu verlieren. Bis vor Kurzem machte es noch Freude, einen Menschen in Erstaunen zu versetzen, dass man ihm nicht ähnelt und anders denkt oder überhaupt noch eigenständig denkt. Wenn wir den Geist nach innen wenden, sind wir wieder imstande, Unterscheidungsvermögen zu erlangen und haben die Chance auf Wahrheiten. Einer Unterscheidung von Gutem und Schlechtem bedarf der ehrliche Verständige keiner anderen Hilfe.

Wir alle sind grundsätzlich so eingerichtet, dass wir den Kontrast ganz intensiv genießen können, den momentanen Zustand aber nur sehr wenig. Somit sind glückliche Momente durch unsere Konstruktion schon sehr beschränkt und eingeschränkt.

Die derzeit gültige Theorie, dass nach dem Urknall die Materie nur durch einen winzigen Unterschied in der Quantendichte entstanden ist, bestätigt auch, dass es mehr auf den Unterschied ankommt als auf die Gleichheit.

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