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Gold ist nicht immer gleich Geld


Als deutscher Fußballer lohnt es sich, Weltmeister zu werden. Lohnt es sich als österreichischer Sportler, Olympiasieger zu werden? Ist Gold gleich Geld?

Mario Götze, 22-jähriger Jungstar des FC Bayern München, hat am Sonntagabend Deutschlands Siegestor zum 1:0-Triumph gegen Argentinien im Finale der Fußball-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro erzielt. Mit seinem Geniestreich hat der erst in der 88. Minute von Teamchef Jogi Löw eingewechselte Spieler sich selbst und seine 22 Kollegen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft um jeweils 300.000 Euro reicher gemacht. Denn diese Prämie haben die Spieler vor Turnierbeginn mit Teammanager Oliver Bierhoff, dem einstigen Starstürmer der Salzburger Austria, ausgehandelt

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. Eine Summe, die sich der Deutsche Fußballbund (DFB) locker leisten kann, denn der Weltmeister erhält vom Fußball-Weltverband FIFA die satte Prämie von 25,7 Millionen Euro.

Im Weltfußball rollt der „Rubel“ wie nie zuvor. Für Mario Götze und seine Spielgefährten sind die 300.000 Euro nur ein nettes Taschengeld, denn mit dem kolportierten Jahressalär bei Bayern München in Höhe von sieben Millionen Euro lässt es sich recht gut leben. Eine noch höhere WM-Prämie hatte übrigens Titel-verteidiger Spanien ausgesetzt – 720.000 Euro für jeden Spieler! Hat nichts genützt, denn die Spanier sind  bekanntlich schon in der Vorrunde sang- und klanglos ausgeschieden. Argentiniens Superstar Lionel Messi hätte für den WM-Gewinn mit seinen Teamkollegen je 510.000 Euro kassiert, jeder Spieler aus Uruguay wäre mit 534.580 Euro belohnt worden.

Auch bei den Transfers für die begehrtesten Spieler, die sich, wie der Deutsche Toni Kroos, bei der WM in den Blickpunkt gerückt haben, dreht sich die Preisspirale immer weiter nach oben. 100 Millionen Euro für einen Fußballer – ein unmoralisches Angebot? Kann ein Mensch so eine gigantische Summe (umgerechnet etwa 1,4 Milliarden Schilling in unserer alten Währung) wert sein? Wo soll man die Grenze ziehen?

„Diese Dimensionen sind Auswüchse unserer Gesellschaft und nicht des Sports“, meint der Salzburger Hans Peter Steinacher, zweifacher Olympia-
sieger im Segeln, der die Welt des Sports in anderen Kategorien kennen gelernt hat. Eine Welt, in der viele Sportlerinnen und Sportler von der Hand in den Mund leben.

Sich für Olympische Sommer- oder Winterspiele zu qualifizieren, ist der Traum jedes Athleten. Wohl wissend, dass man sich in manchen nicht so medienwirksamen Sportarten in Bescheidenheit üben muss. Prämien für Gold, Silber und Bronze werden nämlich vom Internationalen Olympischen Comitee (IOC), obwohl es im Geld schwimmt, nicht ausbezahlt. Daher sind die Olympiateilnehmer auf die Zuwendungen der Nationalen Olympischen Comitees angewiesen. Und die sind sehr unterschiedlich. Manche Länder reden nicht nur davon, „dass die Sportlerinnen und Sportler die besten Botschafter eines Landes sind“,  sondern sie stellen ihren Olympiateilnehmern satte Geldprämien in Aussicht. Und es gibt auch noch andere Belohnungen, wie eine lebenslange Rente oder eine Befreiung vom Wehrdienst.

Gemessen am jahrelangen Aufwand aber werden Olympiasieger von den offiziellen Prämien nicht unbedingt reich. Richtig verdienen die Medaillengewinner erst mit Werbeverträgen – wenn überhaupt. Manch einer freut sich da über kleine Extras: So erhielten alle 153 deutschen Teilnehmer an den Winterspielen 2014 in Sotschi eine Art Rabattheft, genannt Olympia-Pass: unter anderem mit Gutscheinen für eine elektrische Zahnbürste, für 35 Prozent Ermäßigung auf Schuhe, 50 Prozent auf Versicherungen und für eine Einladung zu einem Rennen der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft. 20.000 Euro gab es von der Sporthilfe für eine Goldmedaille. Silber und Bronze wurden mit 15.000 beziehungsweise 10.000 Euro honoriert.

Ein anderes Beispiel: Das nationale Olympische Komitee der Vereinigten Staaten zahlt seinen Medaillengewinnern 25.000 Dollar (18.500 Euro), 15.000 und 10.000. Etwas höher bewegen sich die ausgelobten Gelder in den meisten anderen europäischen Ländern. In der Schweiz gibt es 40.000 Schweizer Franken (etwa 27.600 Euro), in den Niederlanden 30.000 Euro, in Frankreich 50.000, der Slowakei 45.000 und in Tschechien 54.400 Euro. Viel Geld schütten die Italiener und Ukrainer aus – hier ist ein Olympiasieg 140.000 Euro beziehungsweise 125.000 Euro wert. Ausgerechnet Bulgarien, das ärmste EU-Land, schüttet eine staatliche und stattliche Prämie von fast einer Million Lewa (fast 500.000 Euro) aus. Auch die frühere Sowjet-
republik Kasachstan zahlt ihren Goldmedaillengewinnern satte 250.000 US-Dollar (185.000 Euro). Sehr spendabel sind zumeist die Gastgeber Olympischer Spiele. Bei den Sommerspielen 2004 in Athen etwa durften sich griechische Goldmedaillengewinner über eine Million Dollar freuen!

 Die Österreicher haben vor Jahren  ihre eigene Olympia-Währung eingeführt: Goldmedaillen-Gewinner erhalten 17 Stück der Philharmoniker-Münzen. Das Set hat einen Wert von etwa 17.000 Euro, das Set für Silbermedaillengewinner ist 13.000, jenes für Bronzemedaillengewinner 11.000 Euro wert. Diese Belohnung hat vorwiegend ideellen Wert, denn die Münzen liegen bei den Sportlerinnen und Sportlern gut verwahrt daheim – als Erinnerung an einen der schönsten Momente im Leben. Träumt man als österreichischer Olympiasieger nicht auch von Prämien, die in anderen Ländern gezahlt werden und die einem das Leben nach der Karriere erleichterte? „Man darf prinzipiell nicht den Fehler machen, Sportarten zu vergleichen. Fußball und Formel 1 sind eben in anderen Sphären“, meint Hans Peter Steinacher, der nun als Profi im Red Bull Sailing-Team auf den Weltmeeren unterwegs ist. „Man darf sich nicht nur auf den Erfolg verlassen und denken, jetzt haben´s mir die Medaille umgehängt, und ich kann die Füße hoch lagern. Es gibt Olympiasieger, die sich nicht weiter entwickeln. Wenn man ein bisschen Hirn hat, kann man Kontakte knüpfen und aus seinem Leben nach der Sportkarriere etwas machen.“ Es hänge vom Geschick des Einzelnen ab, meint der zweifache Olympiasieger (2000 in Sydney und 2004 in Athen), „sich richtig zu platzieren“.

Natürlich gibt es Athleten, die sich aufgrund gewisser (von der Natur gegebener) Voraussetzungen besser vermarkten können als andere. Siehe Salzburgs Skistar Anna Fenninger, die schon vor ihrem Olympiasieg bei Werbepartnern äußerst begehrt war. Andere wiederum finden nur mühsam ihren Weg ins „Leben danach“. Hilfestellung leistet nicht nur der Verein „Kada“ (Karriere danach), der Spitzensportler auf den Weg in einen neuen Berufsalltag vorbereitet. Auch das ÖOC setzt in seinem Team verstärkt auf ehemalige Topsportler, die sich zumeist durch Ehrgeiz und Disziplin auszeichnen. So hat etwa der Olympiasieger im Surfen von Sydney 2000, Christoph Sieber, eine ideale Position gefunden –  als Sportdirektor. Er sieht auch eine wichtige Aufgabe über seine Funktion im ÖOC hinaus.  Nämlich, den Stellenwert des Sports in einem Land wie Österreich, in dem Kunst und Kultur Vorrang haben, zu steigern. Sein Wort nicht in Gottes aber in so manches Politiker-Ohr!

Hans Adrowitzer


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