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Geld-Tipps für den Urlaub

Vor Urlaubsbeginn sollte die Reisekasse genau geplant werden, um das Budget nicht unnötig zu belasten. Die wichtigsten Geldtipps vom Experten gibt es als praktische Zusammenfassung.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Gerade, wenn mehrere Personen zusammen verreisen – beispielsweise eine Familie mit mehreren Kindern – verliert man schnell den Überblick über die Ausgaben. Doch das muss nicht sein: Eine sorgfältige Planung schafft Abhilfe.

Glaubensfrage Geldwechseln
Bei Reisen außerhalb der Eurozone: Über die Frage, ob man Valuten besser vor Antritt der Reise oder erst am Urlaubsort wechselt, lässt sich streiten. Experten empfehlen das Wechseln im Voraus – am besten bei der Hausbank. Der gewünschte Betrag in der Wunschwährung kann vorab bestellt und dann unkompliziert abgeholt werden. Am Urlaubsort besteht die Gefahr, dass Wechselstuben einen schlechteren Kurs bieten und man hohe Spesen bezahlen muss, die im Urlaubsbudget nicht einkalkuliert sind. Wenn tatsächlich im Ausland gewechselt werden muss, lohnt sich der Gang auf die Bank – oft bietet sie bessere Konditionen als gängige Wechselstuben.

In bar oder mit der (Kredit-)Karte?
Gut zu wissen: In Ländern der Eurozone zahlt man „gratis“ mit der Kreditkarte – es fallen also keinerlei Gebühren an. Außerhalb der EU sollte man sich vorab informieren. Nicht vergessen: Gegebenenfalls muss GeoControl deaktiviert werden – und auch das Kartenlimit sollte zum Urlaubsbudget passen. Auch wenn Sie gerne mit Karte zahlen, lohnt es sich, immer eine kleine Summe Bargeld in der Landeswährung bei sich zu haben. Gerade das Bezahlen von Taxifahrten, Getränken oder Eiscreme gestaltet sich mit der Karte unnötig kompliziert. Sind Sie generell ein Fan des guten alten Barbezahlens, ein Tipp: In einigen EU-Ländern können Barzahlungen nur bis zu einer gewissen Höhe vorgenommen werden. Informieren Sie sich am besten vorab! Und nicht zuletzt: Prägen Sie sich die Codes Ihrer Karte(n) gut ein. Nichts ist unangenehmer, als seine Einkäufe nicht bezahlen zu können, weil man den PIN vergessen hat!

Vorsicht: Gebühren!
Geldbehebung in Urlaubsländern außerhalb des Euro-Raumes ist mit einer Debitkarte am günstigsten. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn vereinzelt werden in manchen Ländern vom Geldausgabeautomaten-Betreiber zusätzliche Entgelte verrechnet. Darauf wird vor der Behebung hingewiesen und der Vorgang kann noch abgebrochen werden. Auch das Umrechnen der Landeswährung am Geldautomaten in der Nicht-Eurozone kann zu hohen Gebühren führen. „Wenn Sie Geld außerhalb der Euro-Zone abheben, bieten die Geldautomaten oftmals einen fixen Wechselkurs in Euro an. Lehnen Sie diese Umrechnung ab, denn sie kann teuer werden. Lassen Sie die Abbuchung stattdessen in der Fremdwährung durchführen“, rät Ertan Piskin, Zahlungsverkehrsexperte bei der Erste Bank.

Für den Notfall
Falls Sie im Ausland Karten bei sich tragen, sollte die Notruf-Nummer Ihrer Hausbank in Ihrem Mobiltelefon gespeichert sein. Im Falle eines Diebstahls sofort anrufen und die gestohlene Karte sperren! Gerade auf langen Reisen sind sogenannte Prepaid-Karten durchaus empfehlenswert: Diese mit Guthaben beladenen VISA-Karten sind als weltweiter Reisebegleiter im Kartenformat eine zusätzliche Einkaufsreserve und eignen sich z. B. für Shopping oder Restaurantbesuche.

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