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Der „Doc“ und sein bewegtes Leben


Anton Wicker – ein Name, weltweit untrennbar mit dem Skirennsport verbunden! Als Teamarzt der österreichischen Skistars hat der renommierte Mediziner seit 1980, wie er der Salzburgerin erzählt, viele Triumphe und Tragödien erlebt.

Er war dabei, als Ulli Maier im Jahr 1989 bei den Weltmeisterschaften in Vail/Colorado bei einem medizinischen Test die frohe Botschaft ihrer Schwangerschaft vernommen hat und dann sensationell als werdende Mutter Weltmeisterin im Super-G geworden ist. Er war dabei, als die aus Rauris stammende Rennläuferin zwei Jahre später, bei der Heim-WM 1991 in Saalbach-Hinter-glemm, ihren WM-Titel verteidigt hat und nachher im Zielraum von ihrer Tochter Melanie „abgebusselt“ worden ist. Und er war zutiefst betroffen, als eine seiner Lieblingssportlerinnen am 29. Jänner 1994 auf der Abfahrtspiste von Garmisch-Partenkirchen im Alter von 27 Jahren zu Tode gestürzt ist.

Als Maier zum

„Herminator“ wurde

Anton Wicker war hautnah dabei, bei einem der spektakulärsten Stürze der Skigeschichte. Bei einem Sturz, der normalerweise das Ende einer Karriere bedeutet, doch in diesem Fall war es der Beginn einer Weltkarriere: Hermann Maiers „Abflug“ bei der Olympiaabfahrt von Nagano am Freitag, dem 13. Februar 1998. Während Maiers Eltern vor dem TV-Schirm um das Überleben ihres Sohnes bangten, rappelte sich dieser hoch, und als Ersthelfer kam ein Landsmann mit den Skiern heran gerast: ÖSV-Arzt Anton Wicker! Dass Hermann Maier, von da an als „Herminator“ tituliert,  ein paar Tage später im Super-G startete, war aus medizinischer Sicht bedenklich, aber mit seinem WM-Triumph hat er alle Zweifler ruhig gestellt. War es für die Ärzte nicht möglich, einen so schwer gestürzten Athleten mit einem Startverbot zu belegen? „In Wahrheit war Hermann im Super-G nicht einsatzfähig, weil er starke Prellungen erlitten hatte und das Knie ziemlich geschwollen war. Aber er wollte unbedingt starten. Niemand hätte es ihm verbieten können. Spitzensportler sind eben nicht mit normalen Maßstäben zu messen. Sie lernen, mit dem Schmerz zu leben“, sagt Wicker.

Wie sehr die Rennläuferinnen und Rennläufer seine medizinische Betreuung schätzen, davon kann man sich überzeugen, wenn man Prof. Primarius Mag. DDr. Anton Wicker, den Leiter der Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in seiner Ordination im LKH Salzburg besucht. Unter anderem haben sich Thomas Stangassinger, der Slalom-Olympiasieger von 1994, mit dem Wicker eine enge Freundschaft verbindet, sowie die Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin Petra Kronberger bei ihrem „Doc“ mit herzlichen Worten und einem Erinnerungsfoto bedankt.

Arzt, Skilehrer, Bergführer, Trainer

Anton Wicker ist ein Tausendsassa! Vielseitig begabt und orientiert. In Bischofshofen als Sohn eines Unternehmers, der Limonaden („Kracherl“) herstellte, geboren, begann er nach der Matura erst Sport und Biologie und dann Medizin zu studieren, mit 27 Jahren hatte er zwei Doktorate und einen Magister-Titel in der Tasche. Neben dem Skisport haben ihn stets Turnen und Leichtathletik fasziniert,  er war Jugend-Landesmeister im Stabhochsprung (3,40 Meter). Er ist Skilehrer, Skiführer, staatlich geprüfter Trainer für Alpinski und Leichtathletik. Wicker ist keiner, der Wasser predigt und Wein trinkt

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. Er war zeitlebens ein „Bewegungs-Apostel“ („Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben“ heißt eine seiner wichtigsten Botschaften) und ist auch mit 61 Jahren noch fit wie ein Turnschuh, den er mindestens drei Mal pro Woche schnürt – selbst wenn sein Arbeitstag um fünf Uhr früh beginnt uns spätabends endet. Provokante Frage an den Sportmediziner: „Sport von 1 bis 100, macht das Sinn?“ Wicker bejaht: „Unter Sport verstehe ich Bewegung. Nicht nur Knochen und Muskeln müssen Reizen ausgesetzt sein. Studien zeigen, dass Bewegung das Hirn positiv beeinflusst. Wer nicht gefordert wird, baut ab.“  Wicker warnt aber eindringlich davor, zu übertreiben. „Sport muss man dem Alter und den Fähigkeiten anpassen.“ Es mache keinen Sinn, im Urlaub alles nachholen zu wollen, was man das ganze Jahr über versäumt – damit riskiert man nur einen Herzinfarkt!

Fit in die neue Skisaison

Die neue Skisaison steht vor der Tür: Welche Vorbereitung empfiehlt der Mediziner, um die Skitage möglichst verletzungsfrei genießen zu können? Für einen gesunden Skilauf sei es wichtig, ganzjährig zu trainieren, sagt Wicker. 1. Ausdauer: Drei bis fünf Mal pro Woche je eine Stunde (Gehen, Laufen, Schwimmen, Radfahren). 2. Kräftigungsprogramm: Entweder in einem qualifizierten Studio oder in der Natur. Eine klassische Skigymnastik kann man in Vereinen und spezifischen Gruppen durchführen, aber auch in den eigenen vier Wänden. Neben der Ausdauer soll man Wert auf Kraft-Ausdauer legen (Rumpf-Stabilisierung). Ziel: Kräftigung der Ski-Muskulatur (untere Extremitäten, Oberschenkel, Hüfte).

Ist der Skisport durch das neue Material gefährlicher geworden? „Der Carver ist ein sicherer Ski, leicht drehbar. Gefährlich wird er nur, wenn hohe Geschwindigkeiten auftreten und der Ski verschneidet. Wenn man richtig carvt, treten größere Gelenkskräfte auf, es gibt keine Rutschphase mehr, der Schwung wird geschnitten. Um das zu beherrschen, ist eine gute Muskulatur notwendig“, erklärt Wicker. Nachsatz: „Der Großteil der Skifahrer, der mit Carvern unterwegs ist, carvt aber nicht, sondern rutscht. Wie gesagt, im unteren Geschwindigkeitsbereich ist der Carver ein sicherer Ski. Generell sehe ich den Skisport als sicheren Sport.“

Helm ja, aber keine Pflicht

Anton Wicker ist auch ein kritischer Geist. Auf die Frage, ob Kinder wie Erwachsene beim Skifahren einen Helm tragen sollen, antwortet er: „Der Helm ist eine großartige Errungenschaft, man kann ihn nur empfehlen.“ Aber weil es ihn stört, „dass wir zunehmend entmündigt werden“,
ist der dreifache Familienvater ein Gegner der Helm-pflicht. „Ja, dagegen wehre ich mich aus Überzeugung, weil der Mensch selbst für sich verantwortlich ist und Entscheidungen treffen soll.“

Weltcup-Comeback

von Saalbach/Hinterglemm

War Anton Wicker früher als ÖSV-Arzt für die österreichische Mannschaft verantwortlich, so ist er in dieser Saison „Medical Chief Officer“, so die offizielle Bezeichnung, der Salzburger Weltcupveranstalter. Erst im Jänner 2015 beim Damenslalom in Flachau, dann beim Weltcup-Comeback von Saalbach/Hinterglemm. Am 21./22. Februar 2015 trifft sich im Glemmtal die Speed-Weltelite der Herren zur WM-Revanche in Abfahrt und Super-G – denn eine Woche zuvor werden in Vail/Beaver Creek die Weltmeister in den Speed-Disziplinen gekürt. Für Saalbach/Hinterglemm könnten die Rennen unter einem besonderen Aspekt stehen: Nach 1991 will man zum zweiten Mal WM-Organisator sein, entweder 2021 oder 2023. Die Entscheidung, ob der Salzburger Kandidat zum Zug kommt oder der Tiroler Bewerber St. Anton, fällt im Jänner bei der ÖSV-Präsidentenkonferenz. Bartl Gensbichler, Präsident des Salzburger Landesskiverbandes und Skiclub-Obmann in Saalbach/Hinterglemm, vertraut einem Versprechen von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, die Salzburger Kandidatur zu unterstützen. Normalerweise hält Schröcksnadel seine Versprechen.

Hans Adrowitzer


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