Thomas-Bernhard-Tage in St. Veit

Die Thomas-Bernhard-Tage St. Veit feiern 2019 ihr 25-jähriges Bestehen. Am 11. und 12. Oktober  gedenken zahlreiche Leser dem weltberühmten österreichischen Autor.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Thomas Bernhard ist zwischen 1949 und 1951 Patient der Lungenheilanstalt Grafenhof in St. Veit und verarbeitet diese Erfahrungen in seiner autobiografischen Erzählung Die Kälte (1981). Auch in anderen Werken wie beispielsweise seinem Debütroman Frost (1963) nimmt der Autor auf St. Veit und seine Umgebung Bezug.

Programm der Thomas-Bernhard-Tage

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Thomas-Bernhard-Tage wird heuer von 11. bis 12. Oktober in St. Veit/Pongau ein ausgewähltes Programm zum Schwerpunktthema „Thomas Bernhard und die Künste“ geboten. Am Freitag, den 11. Oktober eröffnen Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und der frühere Obmann des Museumsvereins St. Veit, Richard Donauer, die Veranstaltung. Der Kirchenchor St. Veit unter der Leitung von Markus Nunzer trägt in der Pfarrkirche von St. Veit Musikstücke mit Orgelbegleitung vor, die Thomas Bernhard selbst gesungen hat. Anschließend liest der Schauspieler Peter Arp Auszüge aus Bernhards Erzählung Die Kälte. Am Samstag, den 12. Oktober referieren Harald Gschwandtner, Hans Höller, Renate Langer, Susanna Löffler und Manfred Mittermayer im Seelackenmuseum St. Veit über Aspekte der Musik, der bildenden Kunst, der Architektur und der Kunst im Leben des Autors. Außerdem wird das Thomas-Bernhard-Themenheft der Literaturzeitschrift SALZ (Ausgabe 176) vorgestellt. Dabei liest die Schriftstellerin und Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher ihren darin veröffentlichten Text „Schwarzach-St. Veit“, der Bezugspunkte zu Bernhard und der Landschaft Salzburgs auslotet.

Ein Muss für alle „Berhardianer“ – und solche, die es werden wollen!

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