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Bergbau- und Gotikmuseum erweitert

Das Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang wird erweitert: Ab sofort präsentiert sich das Museum mit einer größeren Ausstellungsfläche im historischen Thurnhaus.
Ein Artikel von Natalie Zettl 

Nach anderthalb Jahren Sanierungsphase wurde der mittelalterliche Wohn- und Wehrturm Thurnhaus in das Museum integriert. Die beiden Gebäude wurden durch einen unterirdischen Verbindungsgang verbunden, sodass Besucher bequem zwischen den beiden Ausstellungsflächen wechseln können.

Erzbischof Franz Lackner, Heinrich Schellhorn, Wilfried Haslauer, Josef Grießner , Brigitta Pallauf. Foto: Neumayr. Land Salzburg/Neumayr/Hölzl 24.05. 2019

Erzbischof Franz Lackner, Heinrich Schellhorn, Wilfried Haslauer, Josef Grießner , Brigitta Pallauf. Foto: Neumayr. Land Salzburg/Neumayr/Hölzl 24.05. 2019

Feierliche Eröffnung

Am 24. Mai wurde das sanierte Museum vor großem Publikum feierlich eröffnet. Zahlreiche Prominente aus der österreichischen und sogar tschechischen Kulturszene waren zu diesem Anlass zu Gast in Leogang. Auch Landeshauptmann Wilfried Haslauer ließ es sich nicht nehmen, das denkmalgerecht sanierte Thurnhaus zu besuchen. Die Weihung des neuen Museumsteils nahm Erzbischof Franz Lackner vor.

Neue Ausstellungen

Ab sofort können in Leogang zwei Sonderausstellungen bestaunt werden: „Schöne Madonnen aus Salzburg. Gussstein um 1400“ und „Bergmann.Bischof.Kaiser. Des Bergbaus Macht zwischen Mittelalter und Neuzeit“ begeistern Geschichtsinteressierte jeden Alters. Damit entwickelt sich das Leoganger Museum zu einem europaweit bekannten Kunstzentrum mitteleuropäischer Gotik.

Foto: Bergbau- und Gotikmuseum Leogang.

Das neue Thurnhaus. Foto: Bergbau- und Gotikmuseum Leogang.

Höchste Sicherheit

Da sich im Bergbau- und Gotikmuseum wertvolle, hochkarätige Exponate befinden, wurde bei der Sanierung auch auf modernste Sicherheitstechnologien geachtet: Unter anderem wurden Sockelverkabelungen für variable Sonderausstellungen und Vitrinen über Bodenauslässe in das Alarmsystem des 24-Stunden-Überwachungsbetriebs eingebunden. „Die gesamte Sicherungstechnik ist extrem diskret konzipiert, damit die Faszination für die Museumsbesucher nicht gestört wird“, informiert Josef Höllwerth, Chef der ausführenden Elektrotechnikfirma K-E-B.com aus Saalfelden.

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