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Wohltat aus der Ferne

In den letzten zehn Jahren haben asiatische Massagetechniken in der westlichen Welt immer größere Anerkennung gefunden. Vielleicht, weil sie sich hervorragend zur besseren Bewältigung täglicher Reizüberflutung eignen.

Reize beherrschen unseren Alltag. Den ganzen Tag über prasseln tausend Sinneseindrücke auf uns ein; der Lärm von Menschenmassen überfordert unser Gehör, die Vielzahl an Farben plagt unsere Augen, die verschiedenen Zutaten unserer Nahrung fordern den Geruchs- und Geschmackssinn. Die Folgen der Reizüberflutung sind Stress, Hektik, aggressives Verhalten und schnelle Erschöpfung. Am Abend fallen wir todmüde ins Bett und können trotzdem nicht schlafen. Denn die Fülle an Gedanken des Tages lässt uns nicht mehr los. Asiatische Massagetechniken können helfen, die ständige Reizüberflutung unseres Alltags zu bewältigen.

Ob Ayurveda, Tuina, Akupunktur, Thai-Massage oder Shiatsu – asiatische Massagetechniken verstehen sich als Überbegriff vielfältiger, zum Teil Jahrtausende alter Massagetechniken aus dem asiatischen Raum. In den letzten zehn Jahren haben die Techniken auch in der westlichen Welt breite Akzeptanz gefunden, werden wissenschaftlich beleuchtet und in der westlichen Medizin verankert. Ihnen allen gemein ist der Fokus auf die Ganzheitlichkeit des Menschen. Körper, Geist und Seele sollen gleichermaßen berührt werden. Neben der Mobilisierung von Muskeln und Gelenken sowie der positiven Wirkung auf innere Beschwerdebilder versprechen asiatische Massagetechniken eine positive Wirkung auf den Ausgleich des Energiezustandes Chi. Der Schwerpunkt liegt auf dem Energiezustand, der Harmonisierung des Meridiansystems und der Herstellung eines energetischen Gleichgewichts. „Günstig beeinflusst werden funktionelle Störungen des Organismus, jedoch keine bestehenden Schäden“, erklärt Experte Hannes Enzinger. „Somit eignen sich asiatische Massagetechniken hervorragend zur Prophylaxe und Begleitung von Krankheiten.“

Den Reizen auf der Spur

Zum anderen wird der spirituellen, geistigen Ebene heute besondere Bedeutung beigemessen. Asiatische Massagetechniken sprechen die fünf Sinne des Behandelten an – also das Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten – und damit jene Bereiche, die aufgrund unserer täglichen Reizüberflutung bereits ab dem Kleinkindalter sehr stark strapazierend auf uns einwirken. „Shiatsu, Tuina und Co können in diesem Sinne als eine Art unterstützende Psychohygiene verstanden werden“, so Hannes Enzinger.

Eva Pittertschatscher

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