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Verhexte Tage

Ein Artikel von Andrea Kocher, Redaktion Lungau

filmplakat-mit-mondBei einem kreativen Prozess ist das Ergebnis nicht genau vorhersehbar – der neue Jugendspielfilm „Verhexte Tage“ ist das beste Beispiel dafür! Anfang Juli feierte der 40-Minuten-Film „made in Lungau“ seine Premiere. Es ist eine Gemeinschaftsproduktion der Neuen Mittelschule Tamsweg mit Erfolgsregisseur Wolfram Paulus und Filmemacher Thomas Mayer – und es war ein auserlesenes Publikum von 250 Personen, das bei der Filmpremiere auf Burg Mauterndorf die Geschichte rund um die 14-jährige Amelie Zaunschirm und ihr magisches blaues Buch miterleben durfte.
Es sind jugendliche Probleme und vielleicht auch manch’ Problemchen, die in dem Film thematisiert wurden. Eigentlich sollte das Ergebnis des Schulprojektes ein 20-minütiger Kurzstreifen sein. Da alle Beteiligten viel Herzblut und jede Menge unbezahlte Zeit investierten, entwickelte sich alles in einem wundervollen Work-in-Progress zu einem richtigen Film weiter. Das Ergebnis ist bemerkenswert, und für die Region Lungau wertvoll. Nicht nur deshalb, da Regisseur Wolfram Paulus bestrebt war, in vielen Szenen Besonderheiten des Lungaus ins rechte Licht zu rücken. Auch alle Darsteller sind Jugendliche, die hier leben. Sie, die Laienschauspieler, haben die Geschichte selbst erarbeitet, und sie sind es, die ihre realen Persönlichkeiten in die Rolle einbrachten und dem Film dadurch Authentizität gaben.
Nicht Low-Budget, gar No-Budget war bei „Verhexte Tage“ übrigens eine der großen Herausforderungen. Schaffbar nur, weil alle Beteiligten keine Ansprüche stellten und Notwendigkeiten dank zweier Privatsponsoren finanziert werden konnten. Die öffentliche Filmpremiere, mit DVD-Veröffentlichung, folgt im Herbst. Vorerst sei zum Film nur verraten: Gerät die Teenager-Welt auch gehörig durcheinander, es geht immer irgendwie weiter!

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