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Streichelzarte Haut

Der Sommer ist endlich angekommen und Minirock, Shorts und Bikinis haben Hochsaison. Jetzt sind seidig glatte Beine ein wichtiges Thema. Denn eine glatte und vor allem haarlose Haut gilt als Schönheitsideal.
Ein Artikel von Gabriella Mühlbauer

Wer nun glaubt, dass haarlose Haut eine Erscheinung der heutigen Zeit ist, der irrt gewaltig, denn schon die Pharaonen fanden Gefallen an der streichelzarten Babyhaut und entfernten die unerwünschten Härchen ganz einfach mit einem Messer aus Gold oder Kupfer. Heutzutage erledigt man das mit Creme, Rasierer, Wachs, Epilierer oder dem Licht.

Rasierer & Co.

Foto: kei907 - fotolia.com

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Gleich vorweg – die meisten Menschen setzen bei der Haarentfernung auf die Rasur, um den unerwünschten Härchen Herr zu werden – egal ob sie sich an den Beinen, Achseln oder im Gesicht und Intimbereich befinden. Und das ist kein Wunder, denn diese Methode ist schnell, komplikationslos und auch billig. Am besten funktioniert Rasieren mit einem Nassrasierer kurz nach einem Bad, oder vielleicht gleich in der Badewanne. Denn da sind die Poren entspannt und die Schnittgefahr sinkt.

Wichtig dabei: Immer einen Rasierschaum verwenden, denn so wird die Haut gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt. Auch Trockenrasierer sind beliebt und zumeist mit einem Akku und extra Köpfen für die Achsel- oder Bikini-Zone ausgestattet.

Genauso unkompliziert, sicher und schmerzfrei sind Enthaarungscremes. Allerdings sollte man vor der Anwendung auf ihre Verträglichkeit achten und das Produkt an einer kleinen Körperstelle ausprobieren, ob nicht eine Allergie vorherrscht. Die Enthaarung mit Cremes bietet sich
besonders dann an, wenn man einen Wellnessurlaub übers Wochenende plant, denn das Haar beginnt erst
nach ca. 5 Tagen wieder nachzuwachsen.

Einen längeren Erfolg verspricht Epilieren. Dabei wird das Haar direkt an der Wurzel entfernt und es dauert rund 3-4 Wochen, bis sich wieder der erste Flaum zeigt. Aber – Epilieren ist unangenehm und schmerzhaft. Allerdings besitzen die neuesten Geräte eine Kühlfunktion, damit die Schmerzen minimiert werden. Und – mit jeder weiteren Behandlung lassen sie ein wenig nach. Grund dafür ist, dass von Mal zu Mal immer weniger Haare nachwachsen. Tipp: Vor und auch an den Tagen nach dem Epilieren die Haut peelen oder mit einem Luffa-Schwamm bearbeiten. Dadurch wird das unangenehme Einwachsen der Härchen verhindert. Beim Epilieren die Haut straffen, dann schmerzt es weniger.

Wochenlang Babyhaut

Foto: Kzenon - fotolia.com

Foto: Kzenon – fotolia.com

Eine äußerst beliebte Prozedur ist das Waxing, das lange Zeit für eine glatte Haut sorgt. Aber – es ist ziemlich schmerzhaft und empfindliche Haut kann dabei gereizt werden. Daheim wird deshalb am besten Kaltwachs verwendet, das meistens sehr klebrig ist. Auch ist es nicht so effizient, als wenn heißem Wachs der Vorzug gegeben wird. Da jedoch leicht Brandwunden entstehen können, sollte diese Behandlung immer im Kosmetik- oder Waxingstudio von einer Fachkraft durchgeführt werden. Dabei wird das erwärmte Wachs mit einem Spatel auf die Haut aufgetragen, ein Stoff- oder Papierstreifen darübergelegt und dann dieser mit einem Ruck wieder abgezogen.

Unerwünschte Härchen adé

Foto: Africa Studio - fotolia.com

Foto: Africa Studio – fotolia.com

Seit geraumer Zeit ist die Haarentfernung mittels Laser oder IPL eine anerkannte und vor allem effektive Methode zur Haarentfernung. Bei beiden Treatments wird Licht zur Haarentfernung verwendet, indem es konzentriert auf die Haut gestrahlt wird. Licht ist Energie und diese wird von den dunklen Stellen in der Haut – wie etwa vom Melanin, das sich in der Haarwurzel befindet – absorbiert. Das umliegende Gewebe bleibt dabei unberührt. Vom Lichtblitz spürt man so gut wie nichts, nur an besonders empfindlichen Hautstellen kann ein leichtes Prickeln auftreten. Nachteile gibt es jedoch auch bei dieser Art der Haarentfernung. Bei sehr hellem Haar ist der Erfolg nur begrenzt, da zu wenig Melanin enthalten ist. Genauso ist es schwierig, zu dunkle Haut zu behandeln. Hier können Pigmentverschiebungen auftreten. Dazu kommt ein erheb-licher Zeit- und Kostenaufwand, denn für einen optimalen Erfolg sind mehrere Sitzungen erforderlich.

 

Zeichnungen: Соседова Анастасия - fotolia.com

Zeichnungen: Соседова Анастасия – fotolia.com

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