Sonnenschutz_die_salzburgerin

Strahlender Sommer-Teint

Sind sich auch immer mehr Menschen über die Folgen von zu viel Sonne bewusst, so kursieren dennoch zu viele Irrtümer, wenn es darum geht, was in puncto Sonnenschutz richtig und was falsch ist.

Vor allem Jugendliche glauben heute noch immer, dass ein Zuviel an Sonne der Haut nicht schadet. Doch das böse Erwachen folgt bestimmt. Neben irreparablen Hautschäden oder gar Hautkrebs ist eine sichtbare Hautalterung in bereits jungen Jahren der Grund, warum Frauen wie Männer schließlich ein Kosmetikstudio zur Schadensbegrenzung aufsuchen.

Sprays, Cremen oder Gel?

Während die Haut im Winter vor allem auf ausreichend Lipide angewiesen ist, braucht sie im Sommer besonders viel Feuchtigkeit, da ihr diese durch die Sonne entzogen wird. „Für welche Sonnenschutzprodukte man sich schlussendlich entscheidet, hängt vom Hauttyp ab und kann individuell entschieden werden“, sagt Lena C. Carrera. Entscheidend sind die Wirkstoffe, die in den Produkten enthalten sein sollten. Die Expertin des Kosmetikstudios L.C. Carrera rät zu Tamarindensamen-Extrakt, Vitamin E und Mandelöl. Ersterer ist besonders bekannt für seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften und seine hochwirksamen, natürlichen Antioxidantien. Allerdings: „In weniger hochwertigen Cremen wird zwar mit den gleichen Wirkstoffen geworben wie in hochwertiger Kosmetik, oft sind tatsächlich jedoch nur 0,01 Prozent davon enthalten. Hier ist eine Beratung im Kosmetikstudio ratsam“, so Carrera. Auch sollte nicht unbedingt auf die günstigsten Sprays, Cremen und Gels zurückgegriffenwerden. Weiters ist auf einen ausreichenden Schutz gegen UVA- und UVB-Strahlen zu achten, welche der Grund für schnelle Alterung der Hautzellen und die Entstehung des Sonnenbrands sind. Achtung! „Der Lichtschutz eines Produkts verringert sich mit der Zeit, eine geöffnete Sonnencreme ist maximal ein Jahr lang haltbar. Und: Sonnenschutzmittel jeder Art, auch als Essenz in Tagespflegen und Puder, sind trotzdem Chemie für unsere Haut und sollten nur verwendet werden, wenn es die Umstände wirklich erfordern.

Topfen, Avocado und Co.

Auch gute alte Hausmittel helfen nach einem langen Tag in der Sonne, der Haut zurückzugeben, was sie braucht: Topfen oder zerdrückte Avocado spenden der Haut Feuchtigkeit, Aloe Vera wirkt besonders regenerierend. Algenpackungen und kühlende Hyaluron-Masken sind eine Soforthilfe für Sonnenbrände. Sie erhöhen nachweislich den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, mildern sichtbare Trockenheit und fördern die Elastizität. Apropos: Auch mit der richtigen Ernährung können Sie Ihre Haut schützen. So können die Beta-Carotine in Karotten oder Paprika, Lykopine in Tomaten oder Xanthophylle in Eidotter oder Mais helfen, Sonnenbränden vorzubeugen, die Bräunung zu fördern und die Hautalterung zu verzögern.

Eva Pittertschatscher

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