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Salzburger Film in den Österreichischen Kinocharts

Als einziger Salzburger Film hat es Gabriele Neudeckers „Gruß vom Krampus“ (Pimp The Pony Productions) in die Österreichischen Kinocharts geschafft. Mit insgesamt über 8.000 Kinobesuchern feierte der Kinofilm über den Krampuskult einen großen Erfolg.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Finstere Gestalten treiben auf der Leinwand ihr Unwesen – sind aber eigentlich gar nicht so gruselig, wie viele Menschen glauben. Gabriele Neudeckers Ziel war es, mit ihrem zweiten abendfüllenden Kinofilm (nach „Deserteur!“ 2015) „Übersetzungsarbeit“ zu leisten – damit die Menschen keine übermäßige Phobie vor den pelzigen Gestalten entwickeln. „Das betrifft vor allem Kinder, aber auch Migranten, die diesen Brauch aus ihren Heimatländern nicht kennen“, so die Produzentin und Regisseurin.

Weibliche Regie aus einem Bundesland
„Gruß vom Krampus“ wurde in Salzburg, Oberösterreich und Bayern gedreht. Dadurch ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Gabriele Neudecker gleich im doppelten Sinne eine Exotin in der Branche: Die meisten österreichischen Filme werden in der Hauptstadt produziert. Ein Beispiel: Von 40 Filmen, die im Review 2018 der Austrian Film Commission genannt wurden, wurden 32 in Wien gedreht. Die überwiegende Mehrheit stammt zudem aus der Feder eines männlichen Regisseurs.

Weitere Salzburger Filme in Planung
Gabriele Neudecker widmet sich indes bereits der Planung ihres nächsten Projekts: Für den Spielfilm „Alp“ arbeitet die Regisseurin und Produzentin mit Drehbuchautor Wolfram Paulus zusammen. Man darf gespannt sein!

Lesen Sie auch unsere Reportage „Von Krampussen, Ponys und Powerfrauen„.

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Gabriele Neudecker mit Förderinnen Petra Bahar
und Claudia Haberl
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Ausverkaufte Premiere:
Gabriele Neudecker und Renate Wurm
Fotos: Pimp the Pony Productions/Gabriele Neudecker, Christine Neudecker

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