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Rundum knackig

Cellulite oder Orangenhaut, wie die lästigen und unschönen Dellen an Oberschenkeln und Po auch genannt werden, sind vor allem für Frauen ein Problem. So schreiten Sie wieder gestrafft durch die Welt!
Ein Artikel von Marion Flach.

Von Cellulite sind vorranging Frauen betroffen. Dies hängt unter anderem mit den Hormonen zusammen. Zudem ist das Bindegewebe der Frauen von der Struktur her anders gebaut. So verlaufen die Kollagenfasern des Bindegewebes bei Frauen parallel, während sie bei Männern netzartig liegen. Durch diesen unterschiedlichen Aufbau kann sich das Bindegewebe von Frauen bei einer Schwangerschaft dehnen. Außerdem ist die Haut von Frauen dadurch weicher und geschmeidiger.

Auf die Delle gebracht

„Bei Cellulite sammeln sich Giftstoffe im Gewebe an. Dazu zählen zum Beispiel Schlackenstoffe und Fette“, weiß Lena Castaneda Carrera. „Ausgelöst wird Orangenhaut durch die Genetik. Die eine Frau neigt also mehr dazu als die andere. Zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und ein schlechter Lebensstil fördern das Entstehen zusätzlich.“ Der Name Orangenhaut kommt von der Optik: Die Dellen und das vergrößerte Hautbild ähneln der Schale einer Orange.

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Foto: sveta – fotolia.com

TIPPS, die ganz einfach umgesetzt werden können:

1. Ernähren Sie sich bewusst und gesund! Viel Obst und Gemüse sowie ein ganzheitliches Ernährungskonzept wirken Fettpolstern entgegen.

2.Trinken Sie genügend Wasser! Auch Früchte- und Kräutertees sind erlaubt.

3.Machen Sie viel Bewegung! Verzichten Sie doch einfach einmal auf den Lift im Büro oder nehmen Sie das Fahrrad für Ihren Weg zur Arbeit.

Achten Sie auf ausreichend Schlaf und einen gesunden Lebensstil! Rauchen beispielsweise fördert Cellulite.

Zurück zu straffer Haut

„Komplett los werden kann man Cellulite kaum“, sagt die Expertin. Allerdings sei für eine erfolgreiche Behandlung ausschlaggebend, in welcher Stufe die Orangenhaut ausgeprägt ist. So gibt es drei Stadien, in denen Cellulite auftreten kann. „In der ersten Stufe kann man der Cellulite noch erfolgreich entgegenwirken. Wenn sie allerdings schon fortgeschrittener ist, gehen die Dellen ohne Eingriffe nicht mehr weg“, so Carrera. Produkte, die ein schöneres und strafferes Hautbild versprechen, gibt es viele. Die Expertin ist überzeugt davon, dass die Produkte alleine nichts bringen, dass sie aber bei einer ganzheitlichen Anwendung helfen. Beispielsweise mache es Sinn, während einer Entgiftungs- oder Entschlackungskur Behandlungen im Kosmetikstudio machen zu lassen und zusätzlich auch die Möglichkeiten der Heimpflege auszunutzen.

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Foto: Voyagerix – fotolia.com

Kaschieren im Schnellverfahren

Kalte und warme Wechselduschen fördern die Durchblutung. Einen noch größeren Effekt erzielen Sie mit Bürsten und Massagen. Zudem können Peelings angewandt werden. Durch die geförderte Durchblutung erscheint die Haut praller. Dellen werden optisch kleiner geschummelt.

Professionell zurück zum Wohlgefühl

Orangenhaut gilt zwar nicht als Krankheit, kann für Betroffene aber nicht zuletzt auch psychisch äußerst unangenehm sein. Der Wunsch nach einer erfolgreichen Behandlung ist also äußerst verständlich. Anwendungen im Kosmetikstudio sind effektiver als Produkte aus der Drogerie. Vor allem auch deshalb, weil man sich im Kosmetikstudio ausführlich beraten lassen kann. So wird beispielsweise das Stadium, in das die dellige Haut einzuordnen ist, genau bestimmt. Nach einer solchen Einstufung kann gezielt überlegt werden, wie am besten behandelt wird, um zurück zu einem Wohlgefühl zu kommen. „Auch Wickel und Drainagen mit Saugglocken können schon helfen“, ist Expertin Lena Castaneda Carrera überzeugt. Zusätzlich könne man auch auf zu enge Kleidung verzichten, dann verschwinden die Dellen optisch.

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