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Polizei unterstützen

Ein Artikel von Kathrin Thoma-Bregar, Redaktion Bayern

Seit über 20 Jahren ist die Sicherheitswacht im Freistaat Bayern aktiv und mit mehr als 750 Mitgliedern ein Erfolgsmodell. Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gibt es Sicherheitswachten bereits in Rosenheim, Burghausen mit Burgkirchen, Freilassing und Schongau. Die Stadt Traunstein ist gerade dazugekommen, in Laufen und in Waldkraiburg laufen noch Bewerbungs- und Auswahlverfahren. „Bürger schützen Bürger“ ist das Motto der Bayerischen Sicherheitswacht. Deren Angehörige fungieren als Bindeglied zwischen Polizei und Bevölkerung und sind vor allem dort präsent, wo Straftaten drohen, die Gefährdung aber dennoch nicht so groß ist, dass Polizeibeamte ständig vor Ort sein müssen. Der besondere Wert von Sicherheitswachten liegt somit im präventiven Bereich. Sicherheitswachten sind keine Hilfspolizisten, wie der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Robert Kopp, klarstellt: „Die Sicherheitswacht ist keine Bürgerwehr, also kein unkontrollierter Zusammenschluss von Bürgern, die glauben, selbst für Recht und Ordnung sorgen zu müssen. Die Wahrnehmung hoheit-licher Befugnisse ist und bleibt Aufgabe der Polizei.“ Grundsätzlich stehen Sicherheitswachten die gleichen Rechte und Pflichten zu, wie jedem anderen Bürger auch. Darüber hinaus können Angehörige der Sicherheitswacht Personen anhalten, sie befragen und ihre Personalien feststellen, sofern dies zur Gefahrenabwehr notwendig ist und sie können ihnen bei Gefahr im Verzug einen Platzverweis erteilen.
Die Angehörigen der Sicherheitswacht tragen keine Uniform, sondern ein Kennschild „Sicherheitswacht“ an der Brust und eine hellgrüne Ärmelschlaufe oder einen blauen Blouson mit der Aufschrift „Sicherheitswacht“.

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