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Pflege im Winter

Jene Hautpartien, die von Natur aus nur wenige Talgdrüsen haben und v.a. im Winter starken Temperaturwechseln ausgesetzt sind, sind zur kalten Jahreszeit besonders empfindlich. Über die richtige Winterpflege und wie man in Folge auch Hautkrankheiten vermeiden kann.

Rund zwei Milliarden Hautzellen schützen den Organismus vor Krankheitserregern, Sonneneinstrahlung, Überhitzung und Austrocknung. Bei einer Temperatur unter zehn Grad Celsius stoppt der Körper jedoch seine Talgproduktion, und der natürliche Fett- und Wasserhaushalt der Haut gerät aus dem Gleichgewicht. Besitzen Hautpartien von Natur aus schon wenige Talgdrüsen – wie es bei Gesicht, Lippen, Händen und auch Füßen der Fall ist – und kommen noch starke Temperaturwechsel von klirrender Kälte und Winterfrost zu heißer und trockener Heizungsluft hinzu, ist unsere Haut gefährdet auszutrocknen. In Folge wird sie rissig, spröde und schuppig, Krankheitserreger haben leichtes Spiel, im schlimmsten Fall können sich Entzündungen und chronische Hautkrankheiten entwickeln. Um auch im Winter geschmeidig und gesund zu bleiben, braucht unsere Gesichtshaut unsere Hilfe!

Gesicht im Fokus

„Im Winter verengen sich die Poren, die Haut ist weniger elastisch und schlechter durchblutet als im Sommer“, sagt Heidi Steger vom Institut Hobé in Salzburg. „Sie braucht Feuchtigkeit und Lipide, um schön und gesund zu bleiben“, ist die Expertin überzeugt. Als Basis für die Gesichtshaut empfiehlt Steger pflegende Lotions, darüber sollten zwei Mal täglich sanft Cremen und Seren einmassiert werden, die zugleich antibakteriell wirken. Wichtige Inhaltsstoffe der Produkte: Kakaobutter, welche nicht nur pflegend ist, sondern zudem das Kältegefühl der Haut vermindert. Capuacu Butter, die ein um 240 Prozent höheres Wasserbindungsvermögen besitzt als andere Zusatzstoffe, dem Feuchtigkeitsverlust entgegen wirkt und so die optimale Regeneration der Haut unterstützt. Gletscherwasser sorgt zusätzlich für die Feuchtigkeit der Haut und Sanddorn liefert viele Vitamine und gesunde Fette. Für Zuhause rät Steger hier und da zu einem Peeling sowie zu einer Ampullenkur.  Zudem gut für beanspruchte Winterhaut: Needling im Kosmetikstudio. „Dadurch werden die Hautzellen sanft verdrängt, und dazu angehalten, sich wieder neu zu bilden und anzuordnen, die Haut wird in Folge besser durchblutet“, erklärt Steger.

Eva Pittertschatscher

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