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Kolumne: Nur Meinereiner

Eine Kolumne von Nur Meinereiner,
Autor, Mentalcoach SQ

Wenn ich gefragt würde, was ich lieber missen wollte, das Leiden in der Vergangenheit oder die Freuden in der Gegenwart, so müsste ich mich gar nicht entscheiden. Wenn die Würfel nun mal gefallen sind, dann sind sie nun mal gefallen und man kann auch sofort alle Alternativen erschlagen.

Zwischen zwei Empfindungen zu schweben, die man gut und gerne vereinigen möchte und einfach nicht begreift, dass sie sich nie vereinigen können, wird lediglich Zweifel und Unruhe hervorrufen, die nur peinigen. Sucht man das Glück? Oder ist es nur des Zufalls schönere Hälfte? Und doch hört der Zufall auf den Namen: „Entschluss!“

Für die Entscheidung hat man immer so viel Zeit, wie man braucht, jedoch sollte man bedenken: Es wartet auch die Welt nicht darauf. Die Neugier schaut durchs Schlüsselloch, die Entschlossenheit öffnet die Tür. Im Nebel der Ungewissheit muss wenigstens eines gewiss sein, der selbsteigene Entschluss. Natürlich erfordert dies eine gewisse Portion Mut, aber Diplomatie ist doch nur die Willensfeigheit, sich zu entscheiden. Entscheiden muss sich jeder einmal!

Und da besonders, ob er die Realität dessen, was er nicht will, weiter hinnimmt oder ob er sich sowohl tatkräftig als auch geistig für das einzusetzen bereit ist, was das gewünschte Ziel sei. Es führt auch zu nichts, immer wieder dieselben Gespräche zu führen, die stockend und stagnierend sind. Zweifel, Bedenken, Stimmungen und Launen machen nur wankend und benötigen sehr viel Raum.

Entscheidungen entschlossener treffen, ist die Devise. Es sind Richtungen, die wir uns in unserem Leben aussuchen.

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