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Neue Seilbahnprojekte

Ein Artikel von Maria Riedler

Auch wenn er ein gebürtiger Steirer ist, so „fließt in meinen Adern doch Pongauer Blut“, meint der neue Ski amadé-Präsident Georg Bliem. Der Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen wurde kürzlich von den Mitgesellschaftern zum Präsidenten gewählt und folgt Veronika Scheffer.
Von einer Krise keine Spur: 270 Lift- und Seilbahnanlagen, 260 Skihütten und 760 Pistenkilometer – Innovationen und Investitionen im Pongau sollen auch seine Funktionsperiode bestimmen, so Bliem.

Salzburgs Seilbahnen geben heuer 125 Millionen Euro für neue Anlagen, mehr Komfort und dichtere Beschneiung aus. Fast die Hälfte davon, nämlich 57 Millionen Euro investieren die 24 Seilbahnunternehmen von Ski amadé. „Neben neuen Beschneiungsanlagen soll künftig auch in den weiteren Ausbau der Seilbahnen investiert werden. Sowohl in Gastein, als auch in Wagrain, Schladming oder Flachau stehen neue Seilbahnprojekte bevor.“

Ski amadé ist Österreichs größter Skiverbund. Er umfasst die Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarltal. Der Skigebiete-Zusammenschluss ist zugleich größter Arbeitgeber der Region mit ganzjährig 904 Arbeitsplätzen und 1.200 Saisonstellen.

„Wir wollen weiterhin viel für Familien und den Nachwuchs tun. So haben wir etwa 20 Funparks und Funslopes.“ In einigen der großen Parks finden internationale Freestyle-Wettbewerbe statt, wo man Stars der Szene treffen kann.

„Günstige Familientarife sind uns ein großes Anliegen. Schaut man sich die Tarife genauer an, so kann man viele Zuckerl finden.“ Eine Weiterentwicklung verspricht er auch beim Online-Ticket-System.

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