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Nachhaltigkeit boomt

Ein Artikel von Susanne Radke

Regionalität, Bio und Nachhaltigkeit sind in. Was früher eher als Worthülse für das Öko-Image betrachtet werden konnte, ist inzwischen ein leidenschaftliches Anliegen, das von vielen Menschen der Region in unterschiedlichster Weise mit Leben erfüllt wird. Vorreiter sind dabei die zahlreichen erfolgreichen Bio-Bauern und sonstigen Unternehmen (beim kürzlich verliehenen Umweltpreis des Landes kamen von insgesamt acht Preisträgern drei Teilnehmer aus dem Pinzgau!), aber auch engagierte Vereine wie die COOPinzgau, die in Mittersill ein Direkt-Verkaufssystem zwischen regionalen Bauern und Konsumenten eingerichtet haben. Ebenfalls hervorzuheben ist der Verein Kräutergarten und Bienenlehrpfad Hollersbach, der gerade das Projekt „Erdäpfel-Stärke“ gestartet hat, mit dem Ziel, den Anbau alter Erdäpfelsorten wieder in möglichst vielen heimischen Gärten zu installieren oder die Nationalparkgärtnerei mit ihren Hunderten Gemüsepflanzen. Aber auch in vielen heimischen Gärten sieht man inzwischen wieder eigene Gemüsebeete oder eine Ecke der Wiese, wo natürliches Wachstum, Wildblumen aber auch Brennnessel gedeihen dürfen. Das Projekt „Vielfalt Leben“, an dem z.B. auch die Gemeinde Mittersill beteiligt ist, soll den aussterbenden Insekten wieder Orte zur Fortpflanzung oder Nahrungsgrundlage schaffen. Im fragilen Gleichgewicht der Natur ist alles vernetzt und viele engagierte Kräfte wirken dankenswerterweise zusammen, um der Umwelt nachhaltig beizustehen. Nur gemeinsam können wir es schaffen…!

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