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Kolumne: Nur Meinereiner

Eine Kolumne von Nur Meinereiner,
Autor, Mentalcoach SQ

Das Schlimmste an der Gegenwart ist die Zukunft

Die Zukunft gehört uns! Und wir gehören wem? Nicht nur momentan ist die Gegenwart hochschwanger von einer Zukunft, die uns in Romanen wie „1984“ und „Fahrenheit 451“ oder Filmen wie „Tribute von Panem“ oder beispielsweise auch die „Terminator“-Reihe schon mehr als nur dargelegt wurde.

Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie tatsächlich eintritt und wir können nicht behaupten, es nicht gesehen zu haben. Die Zukunft macht sprachlos und einige Einfaltspinsel malen diese auch noch extra rosarot für uns.

Wir tauschen betonierte Zukunft gegen blühende Vergangenheit, mit genetischer Manipulation ersticken wir jeglichen Keim, es wird gerne mit Traumsonden agiert und die Folgen bewusst außer Acht gelassen. Die Bevölkerung wird permanent gegeneinander aufgewiegelt und dabei gezwungen, tolerant zu sein. Die Logik, die Realität und jede Persönlichkeit werden vernebelt und der Blick aufs Wesentliche wird vollends verschleiert. Experimente werden genannt und vollzogen, ohne auch nur einen Schritt weiter zu denken. In den Leerzeilen der Nachrichten ist nur noch Krieg zu lesen – Krieg gegen uns selbst!

Wenn der Mensch nicht über das nachdenkt, was in ferner Zukunft liegt, wird er das schon in sehr naher Zukunft bitter bereuen. Für einen Idealisten ist die Zukunft in Wahrheit belanglos, die sture akribische Verblendung verhindert jeglichen Blick über den Horizont. Einen Zyniker kümmert eine entfernte Zukunft schon gar nicht und ein Realist betrachtet das, was in naher Zukunft geschehen wird, ausschlaggebend  für die ferne Zukunft.

Nun, bislang haben wir uns an das gewöhnt, was die „Zukunft“ brachte. Richten wir uns nun auf das ein, was sie nehmen wird.

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