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In den Topf geschaut – Café Vogg

DIE SALZBURGERIN zu Gast bei Günther Vogg im Café Vogg in Freilassing

Faschingszeit ist Krapfenzeit! Auch bei uns in der Konditorei. Schon Anfang Februar sind Krapfen der Renner. Am Faschingsdienstag brauchen wir dann über 1.000 Stück. Ganz schön viel! Doch Krapfen wollen auch richtig gegessen werden: Am besten sucht man das Loch, in das die Füllung gespritzt wurde, und beißt dort hinein. Erste Hürde „Marmeladenspuren“ geschafft. Blöd nur, wenn man dann niesen muss, eine schwarze Hose anhat und der ganze Puderzucker auf ihr landet!

Der Puderzucker auf den Krapfen ist für mich persönlich ganz wichtig. Da lege ich richtig Wert auf die Optik. Unsere Krapfen müssen schön gestäubt werden. Wenn sie unseren Qualitätsmerkmalen nicht entsprechen, werden sie kurzerhand abgekehrt und neu gezuckert.

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Foto: www.kaindl-hoenig.com

Bei uns gibt es auch Minikrapfen. Die machen zwar genauso viel Arbeit wie die normalen, sind aber auf jeden Fall etwas für den Gusto zwischendurch. Mit einem großen Krapfen ist man ja immer gleich so voll.

Vor kurzem habe ich auch gelesen, dass jetzt Krapfen mit Hugogeschmack en vogue sein sollen. Ich muss da aber sagen, mir ist die klassische, konservative Konditorei lieber. Wir schlagen nicht über die Stränge, obwohl die Zeit dafür wahrscheinlich reif wäre. Ich stehe hinter allem, was ich mache und bin sehr zukunftsorientiert. Ich freue mich schon sehr darauf, meine Gäste im Sommer mit Eis aus meiner neuen Eismaschine zu verwöhnen! Ich kann grundsätzlich auch nichts verkaufen, was ich selbst nicht mag. Die einzige Ausnahme ist hier Obst: Zum Glück hat mir der liebe Gott da aber auch andere Sinne gegeben, mit denen ich für hervorragende und frische Ware garantieren kann!

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