Gut geschwitzt!

Sich die Kilos vom Körper trainieren, eine tolle Figur bekommen und dabei auch noch Spaß haben: So soll Sport sein. Doch welches Training ist
besonders effizient, um Kalorien zu verbrennen?
 Ein Artikel von Christine Gnahn

Morgens noch vor dem Frühstück die Laufschuhe schnüren und hinaus an die früh-frische Luft. Ins Wasser springen und mit jedem Schwimmzug ein bisschen mehr der Alltagssorgen hinter sich lassen – oder aber sich den Wind auf dem Fahrrad um die Ohren pfeifen lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu bewegen und dabei nicht nur der Gesundheit und der Psyche, sondern auch der Figur etwas Gutes zu tun. So lustvoll sich die beschriebenen Disziplinen anhören, so schwierig ist es oft, sie zeitlich in den ohnehin bereits vollen Tagesplan zu integrieren. Die Frage der Fragen lautet für viele daher: Mit welchem Sport und wie oft muss ich trainieren, um optisch und gesundheitlich etwas zu erreichen?

„Regelmäßigkeit ist das A und O“, erklärt Sonja Jungreitmayr, „zwei bis drei Mal sollte man in der Woche schon trainieren, um zu einem sichtbaren und spürbaren Ergebnis zu gelangen“. Die Sportwissenschaftlerin beschäftigt sich als Leiterin des USI-Fitnesszentrums und Ausbildungsleiterin der Personal Fitness Academy tagtäglich mit dem idealen Training und Sportpensum. Sie unterscheidet klar zwischen gesundheitswirksamer Bewegung und leistungsbasiertem Training. „Für die Muskeln und den gesamten Körper gilt: Use it or lose it. Will heißen: Bewegung ist absolut notwendig, um gesund zu bleiben.“ Ein reines Spazierengehen sei zwar gesund – um wirklich effektiv zu trainieren müsse jedoch auch das Herz-Kreislauf- und das muskuläre System gefordert werden. „Das geht am besten mit Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Crossfit oder gezieltem Training im Fitnesscenter. Wichtig ist, dass das Training intensiv ist, es darf ruhig anstrengend sein.“

Die Mischung macht’s, das gilt auch beim Sport. „Es gibt, wenn man so will, zwei Arten an Sport: Die eine trainiert die Muskeln, wie beispielsweise das Schwimmen oder Krafttraining. Die andere sorgt durch das ‚Aufprallen‘ des Körpers auf dem Boden dafür, dass die Knochen und das Skelett gefestigt werden – wie etwa das Laufen.“ Eine Kombination aus Ausdauertraining gemixt mit Krafttraining ist daher ideal – und bringt nicht nur durch die regelmäßig verbrauchten Kalorien beim Sport selbst, sondern auch durch den muskulär bedingten erhöhten Grundumsatz stetig ans Ziel. Gute Aussichten für schlanke Zeiten!

„70 Prozent der körperlichen Abwehrprozesse

spielen sich im Magen-Darm-Trakt ab.“

Dr. Sepp Fegerl

Das sind die Kalorienburner

Grundsätzlich ist für den Kalorien-Verbrauch bei einer Sportart entscheidend, wie intensiv diese ausgeführt wird sowie das Körpergewicht, das Alter und das Geschlecht des Ausübenden. An diesen Zahlen über den Kalorienverbrauch der Sportarten kann man sich jedoch als Durchschnittswert orientieren.

Radfahren:

ca. 500 Kalorien pro Stunde

Aerobic:

ca. 500 Kalorien pro Stunde

Laufen:

ca. 700 Kalorien pro Stunde

Schwimmen:

ca. 500 Kalorien pro Stunde

Krafttraining:

ca. 450 Kalorien pro Stunde

Wandern:

ca. 420 Kalorien pro Stunde

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