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Gesundes Hundefutter

Ausgewogene Ernährung ist Grundlage für die Gesundheit des Hundes. Die meisten unserer Hunde sind wohlgenährt. Aber bekommen sie damit auch das, was sie gesund und fit hält? Welches Hundefutter ist für den eigenen Vierbeiner die richtige Wahl?

Jeder von uns, der einen Hund hält, hat schon bemerkt, dass es hier die unterschiedlichsten Sichtweisen gibt. Ob BARF (also Rohfleisch-Fütterung), Trocken- oder Nassfutter – in Sachen Hundefutter gibt es viele Fütterungsvarianten. Jede Variante hat seine Anhänger und seine Vorteile. Doch genauso existieren auch Gegner der jeweiligen Fütterungsart. Die Wahl des Futters ist daher ein zentrales Thema unter Hundehaltern. Was wir unseren Hunden füttern, hängt schließlich in vielen Fällen von unseren eigenen Gewohnheiten ab. Hier spielen auch viele Kriterien wie Zeit, Lagerung oder Kosten eine Rolle. Die Tierärztin Gabi Fidler bietet ihren Hunden ein vielfältiges, abwechslungsreiches Nahrungsangebot: „Mal bekommen sie nur Fleisch, mal Fertigfutter, einen Knochen oder sogar bekömmliche Reste vom Tisch.“  Dazu kommt unser Hund selbst: Welpen haben einen ganz anderen Bedarf an Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen als erwachsene Hunde. Ein Hund, der sich im Wachstum befindet, frisst im Verhältnis zu seinem Körpergewicht tendenziell mehr als ein ausgewachsener Hund. Wichtig für einen Hund ist die ausreichende Versorgung mit Energie in allen Lebensphasen. „Diese richtet sich nach seiner Lebenssituation“, so Tierärztin Fidler. „Hunde, die lediglich gemütliche Spaziergänge unternehmen, benötigen vielleicht anderes Hundefutter als ein Rettungshund. In diesem Fall kommt es auf den Energiegehalt im Hundefutter an. Dieser sollte bei einem wenig aktiven Hund niedriger sein als bei seinem sportlichen Kameraden.“ Auch Hundesenioren oder kastrierte Hunde brauchen ein auf sie zugeschnittenes Hundefutter: Sie haben in der Regel einen geringeren Energiebedarf bei gleichem Nährstoffbedarf. Als grober Anhalt gilt diese Faustregel: Ein erwachsener Hund ohne besondere Belastungen benötigt täglich pro Kilogramm seiner Körpermasse etwa 57 kcal Futter. Bei kleinen Hunderassen liegen die Werte etwas höher. Welpen brauchen rund 100 bis 170 kcal, Zuchthündinnen in der zweiten Hälfte der Säugeleistung sogar 100 bis 300 kcal. Ein älterer Hund braucht oft weniger, ein sehr alter Hund dann wieder etwas mehr Energie im Futter. 

Maria Riedler

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