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Ewiger Jungbrunnen

Wie können wir mit Ayurveda, Shiatsu und Tuina Körper, Geist und Seele besonders im Frühsommer etwas Gutes tun? Und gibt es Trends und Gemeinsamkeiten der fernöstlichen Therapien?

Mithilfe von Ayurveda, Shiatsu und Tuina kann die Lebensenergie Prana oder Ki in unserem Körper wieder frei fließen – und nur dann fühlen wir uns gesund, lebensfroh und leistungsfähig. Durch die fernöstlichen Therapien können Schmerzen jeder Art einerseits vorgebeugt werden, andererseits helfen die Methoden, unterschiedlichste Leiden zu lindern oder gar zu lösen. Zudem werden die Therapieformen zusehends für neue Einsatzgebiete entdeckt, wie zur Anti-Aging-Vorsorge, zum Abnehmen oder bei Burn-out.

Fasten mit Ayurveda

Ob für die Entspannung, Regeneration oder präventiv gegen Krankheiten – Ayurveda-Behandlungen sind vielseitig einsetzbar und für jeden gesundheitsbewussten Menschen empfehlenswert, ist Spezialistin Christiane Brandhuber vom Ayurveda-Fachinstitut in Salzburg überzeugt. „Ein neuer Trend ist Ayurveda-Basenfasten mit Yoga – eine Form des Fastens, ohne zu hungern“, so die Expertin. Unterstützt durch Ernährungs- und Lebensstil-Veränderungen, welche leicht in den Alltag integriert werden können, entspricht das Ayurveda-Basenfasten dem ganzheitlichen Aspekt. „Besonders hilfreich ist Ayurveda zudem bei Lebensphasen-Veränderungen und im Anti-Aging-Bereich“, ergänzt Brandhuber.

Gut zu Fuß mit Tuina

Auch die aus der chinesischen Medizin stammende Massageform Tuina eignet sich besonders zur Prävention von Krankheiten und Beschwerden. Besonders häufig wird ein Praktiker bei Schmerzen oder Einschränkungen des Bewegungsapparats aufgesucht“, so der Tuina Anmo-Praktiker Franz Klammer. Tuina kann jedoch auch bei akut auftretenden Krankheitsbildern, Stress, Burn-out, Antriebslosigkeit, Muskelverspannungen oder Migräne eingesetzt werden. Und auch Tuina eignet sich hervorragend zur Entschlackung und Anti-Aging-Vorsorge.

Frohen Mutes mit Shiatsu

„Shiatsu ist bei diversen Befindlichkeitsstörungen und auch bei Burn-out, Schlafmangel, Depression u.v.m. hilfreich“, so Conny und Gernot Bernhofer von der IOKAI Shiatsu-Schule Österreich. Zudem eignet sich Shiatsu ebenfalls für Menschen mit ausgeprägten Problemen im Gelenksbereich. „Schulter und Kniegelenk, gefolgt vom Rücken, sind aktuell die Klassiker bei der Behandlung“, so die Experten. Im Gegensatz zu Tuina wird bei Shiatsu nicht gerieben oder gestrichen. Mittels der Schwerkraft und ohne viel Kraftaufwand wird mit Händen, Daumen, Ellenbogen, Knien und Füßen behandelt und so Druck auf bestimmte Körperregionen ausgeübt.

Eva Pittertschatscher

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