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1. Oktober 2011: Gurkerln, Aquarien und eine Trompete | Foto: neumayr.cc/MMV
„Eine Trompete, vier Aquarien und nicht zu vergessen: Die Essiggurkerl!“, so kommentierte ein Passant die neuen drei Kunstwerke in der Salzburger Altstadt, die wie schon in den Jahren zuvor von der Salzburg Foundation, zur künstlerischen Verschönerung der Mozartstadt angekauft wurden. „Salzburg hat nun elf einzigartige Kunstwerke von international renommierten Künstlern!“, freute sich Präsident der Salzburg Foundation Karl Gollegger. Neben dem Michaelitor, an der ehemaligen Stadtmauer, präsentierte der Wiener Künstler und Fotograf Manfred Wakolbinger sein Werk namens „Connection“, das einer überdimensionalen Trompete ähnelt. Einige Meter weiter, an den Sockeln der Brückenköpfe der Staatsbrücke stehen die vier Glaskuben von Brigitte Kowanz, die den Titel „Beyond Recall“ tragen und des Nächtens besonders faszinieren sind, denn da zeigen sie ihre wahre Ausstrahlung und leuchten. Erich Wurm, ein Meister des hintergründigen und skurrilen Humors enthüllte im Furtwängler Park, nächst dem Pavillon von Anselm Kiefer und unter den gestrengen Augen Schillers, seine Gurken. Damit verwandelte er die banale, allgegenwärtige und überaus beliebte Essiggurke in ein Kunstobjekt und erntete für seine Installation viel Applaus – auch von Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Belvedere-Direktorin Agnes Husslein.
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