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Digitalisierung für alle?

Ein Artikel von Susanne Radke

Die Digitalisierung schreitet rasend schnell voran und man muss sich diesen ständig im Wandel befindlichen Rahmenbedingungen anpassen, wenn man mithalten will. Glaubt man der Statistik, so ist Österreich gegenüber anderen Industrienationen bestenfalls im Mittelfeld. Die Wirtschaft fordert eine Forcierung intelligenter Infrastruktur für Unternehmen, Schulen und öffentliche Institutionen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Alles soll einfacher, schneller, transparenter werden, Computer mit Frauennamen unser Heim dirigieren, Bargeld bald überflüssig werden.
Wie so viele moderne Entwicklungen beinhaltet auch diese Schattenseiten. Abgesehen von den sozialen Auswirkungen unserer virtuellen Gesellschaft werden auch die Sorgen zu gesundheitlichen Schäden durch unterschiedlichste Arten von Elektro-Smog, Dauer-Handyphonieren und überproportionaler Computernutzung immer dringlicher. In Frankreich, Israel und Teilen der Schweiz ist WLAN in Kindergärten bereits verboten, diverse Ärzte-Petitionen an Regierungen und WHO wurden bereits eingereicht. Helfen kann nur ein (verantwortungs-)bewusster Umgang mit Digitalisierung, hier sind besonders Eltern und Schulen in der Pflicht.
Und am anderen Ende des Spektrums dürfen auch unsere SeniorInnen nicht vergessen werden. Immer mehr Service-Einrichtungen von Post und Bank bis hin zu Bahnhöfen und Behördengängen sind nur mehr digital nutzbar. Wenn sie mit ihren Enkeln kommunizieren möchten, benötigen sie ebenfalls Zugang zur digitalen Welt.
Erste Kurse in der Region waren sehr erfolgreich, weitere findet man unter: www.seniorenplattform-pinzgau.at

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