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Der Tennengau in aller Munde

Ein Artikel von Christian Heugl
Foto: Christian Heugl

Foto: Christian Heugl

Was für ein wunderbarer Sommer 2018 liegt da hinter uns! Die Wassertemperaturen der Seen waren immer verlockend, ja selbst die badetauglichen Flüsse und Bäche, von denen es im Tennengau so viele gibt, konnten heuer leicht mithalten. Dementsprechend stark war dann auch die Frequenz an der Taugl, der Lammer oder der Königseeache. Die langanhaltenden Schönwetterphasen ließen die Touristiker jubeln, die geringen Niederschlagsmengen brachten aber auch neue Erfahrungen. Denn zeitweise führte die Königseeache so wenig Wasser, dass darüber schon in den Foren debattiert wurde. Schlimmer als für die verhinderten Flusstaucher, war die Situation für die Landwirte. Je nach Lage kam es zu erheblichen Erntedefiziten. Und die Wasserversorgung in den Haushalten, wie schaut es damit aus? Unter dem Strich zusammengefasst lässt sich sagen: sehr gut, kein Grund zur Panik!
Einmal im Jahr bietet der internationale Trinkwassertag die spannende Gelegenheit, den heimischen Wasserversorgern über die Schulter zu schauen. Diese Aktion soll verdeutlichen, wie wichtig eine sichere Wasserversorgung ist. Selbstverständlich ist das nicht, in immer mehr Ländern ist der Zugang zu sauberem Wasser ein Problem und wird auch als politische Waffe eingesetzt. In Österreich, in Salzburg, im Tennengau wird der Wasserschatz gut verwaltet. Wo Grundwasser im Übermaß vorhanden ist, wird grenzüberschreitend und strategisch geplant. So geschieht es mit dem gewaltigen Grundwasserbrunnen Taugl, der über eine 42 Kilometer lange Wasserschiene neben den Tennengauer Gemeinden auch die Stadt Salzburg und den nördlichen Flachgau erreicht. Drei Millionen Kubikmeter bestes Trinkwasser fließen jährlich zu den Abnehmern.
Der Tennengau ist in aller Munde!

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