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Der Tag eines typischen Österreichers

Wie sieht ein typischer Tag im Leben von Herrn und Frau Österreicher aus? Das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com hat dies detailgetreu erforscht und unsere täglichen Routinen dabei gründlich unter die Lupe genommen.
Ein Artikel von Natalie Zettl
Foto: mathisworks - istockphoto.com

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Das vielleicht überraschendste Ergebnis: Morgenmuffel sind selten! Wenn der Wecker Herrn und Frau Österreicher morgens (durchschnittlich um 06:35 Uhr) aus den Federn holt, startet die Hälfte der Befragten gut gelaunt in den Tag. Lediglich jeder Zehnte kann dem frühen Vogel nicht viel abgewinnen. Im Badezimmer wird nicht viel Zeit verbracht – auch nicht von den Damen der Nation: Die Durchschnittsösterreicherin benötigt 15 Minuten zum Zähneputzen, Duschen, Stylen und so weiter; lediglich drei Minuten länger als die Männer.

Gestresst ab acht Uhr im Büro
Um 07:35 Uhr verlässt die Mehrheit der Österreicher das Haus – also rund eine Stunde nach dem Aufstehen. 43 Prozent freuen sich auf den Arbeitstag, der vor ihnen liegt. 33 Prozent empfinden ihren Arbeitsalltag jedoch als stressig. Bei manchen geht dieses Stressgefühl sogar noch weiter: Rund 14 Prozent der Befragten gaben an, am Tag zuvor über eine Kündigung nachgedacht zu haben.

Foto: AleksandarNakic - istockphoto.com

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Haushalt (noch) nicht Männersache
Handlungsbedarf für Feministinnen: Haushalt und Kinderbetreuung werden bei den meisten Familien in Österreich nicht zu gleichen Teilen zwischen den Partnern aufgeteilt. Beinahe 50 Prozent der Frauen und immerhin 10 Prozent aller Männer übernehmen tagtäglich die Hauptverantwortung in Sachen Kinderbetreuung und sind zur Stelle, wenn es um die Zubereitung des Abendessens geht, die Kinder unterhalten und abends mit einer Gute-Nacht-Geschichte ins Bett begleitet werden wollen. Durchschnittlich zwei Stunden pro Tag entfallen zudem auf die Hausarbeit.

Gute Stimmung am Abend
Rund 17 Prozent der Österreicher gaben an, am Tag zuvor ein freies Zeitfenster für Sport gefunden zu haben. 48 Prozent haben das Gefühl, sich zu wenig bewegt zu haben. Trotzdem gehen sieben von zehn Österreichern am Ende des Tages zufrieden zu Bett – die meisten um circa 23:00 Uhr. Und nicht nur das: Die Stimmungskurve steigt im Laufe des Tages sogar an und schickt uns gut gelaunt in den wohlverdienten Schlaf (59%).

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