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Der Sound des plakativen Widerstands

Salzburger Kulturplakatpreise gehen an die Szene Salzburg, Bühne Oval und Fünfzigzwanzig. Beste Großformate für Studio Steinwender und das Jazzfestival Saalfelden. Das Akademische Gymnasium ist beste Serie.

Die Bildgrafik und das Figurative, die Buntheit und die Farben feiern Renaissance: Beeindruckend plakativ und dynamisch expressiv sind die Siegerplakate des Kulturplakatpreises der Stadt Salzburg, des Landes Salzburg, des ORF Salzburg sowie der Progress Werbung für das Jahr 2017 und 2018. Ein Feuerwerk der Sinne und Emotionen.
In seinem 12. Jahr erfindet sich der Kulturplakatpreis gewissermaßen ästhetisch neu: Da ist sie wieder, die Kraft der Plakate aus den 10er- und 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts und der frühen 50er-Jahre: knallig, aggressiv, manchmal auch zärtlich subtil. Für die Juroren war es eine Freude, auszuwählen. „Wir waren schlichtweg überwältigt“, so der Vorsitzende der Jury, Prof. Siegbert Stronegger, der bei der Verleihung auch die Laudatio hielt.
Stattgefunden hat die Verleihung am 27. September im ORF Landesstudio Salzburg mit dem Landesdirektor Christoph Takacs. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Heinrich Schellhorn sowie der Salzburger Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger waren begeistert von der Veranstaltung.

Der Kulturplakatpreis 2018
Der erste Preis geht an gleich zwei Plakate der Szene Salzburg. Zum einen ein Plakat wie ein Feuersturm: „Performing New Europe 2018“, das auch in den renommierten Kreis „100 Beste Plakate“ in der Schweiz, Deutschland und Österreich aufgenommen wurde. Und auch das zweite Siegerplakat „Sommer Szene 2018 This Way“ sorgte bei der Jury für Begeisterung. Den zweiten Preis erhält die Bühne Oval für eine Udo Jürgens-Hommage: „Jörg Seidel Sings and Swings“ und paraphrasiert den Österreichischen Hero. Der dritte Preis geht an Fünfzigzwanzig für das „Performing Sound Festival & Symposium“. Ein verspieltes Plakat, das Pferde in unterschiedlichen Sprungstellungen zeigt. Giftgrün auf schwarzem Grund. Reduktion auf höchstem Niveau. Die Preise für das beste Großformat gehen an das Jazzfestival Saalfelden und an die Studio Steinwender GmbH.
Das Akademische Gymnasium durfte sich außerdem über den Preis für die beste Serie freuen: Professor Paul Stadler hat dazu Jugendliche aus ganz Europa als Plakatkünstler versammelt: für Toleranz, Menschenrechte und Gerechtigkeit, für ein Zueinander und Miteinander statt Feindbilder und Xenophobie.

Adabei Progress - die Gewinner
Adabei Progress

01 Fred Kendlbacher (Progress Werbung), Elfi Eberhard (Szene Salzburg), Daniel Car (Studio Beton), Eva Zargarova (Szene Salzburg), Angela Glechner (Szene Salzburg), Karolina Radenkovic (Fünfzigzwanzig), Martin Löcker (Fünfzigzwanzig und Performing Sound Festival), Didi Neidhart (Performing Sound Symposium), Erik Hable (Fünfzigzwanzig), Roman Seifter (Akademisches Gymnasium), Christian Steinwender (Studio Steinwender GmbH), Maria Priewasser (Rahofer Werbeagentur), Mario Steidl (Nexus), Daniela Neumayer (Tourismusverband Saalfelden), Heinrich Schellhorn (Landeshauptmann-Stellvertreter), Bernhard Auinger (Bürgermeister-Stellvertreter), Margret Stronegger (Bühne Oval), Manuel Mayer (Europark), Christoph Takacs (ORF), Dominik Sobota (Progress Werbung)
02 2. Platz Kulturplakatpreis: Bühne Oval: Bernhard Auinger, Heinrich Schellhorn, Manuel Mayer, Margret Stronegger, Christoph Takacs, Dominik Sobota, Fred Kendlbacher
03 3. Platz Kulturplakatpreis: Fünfzigzwanzig: Bernhard Auinger, Heinrich Schellhorn, Karolina Radenkovic, Erik Hable, Didi Neidhart, Martin Löcker, Christoph Takacs, Dominik Sobota, Fred Kendlbacher
04 Bestes Großformat: Studio Steinwender: Bernhard Auinger, Heinrich Schellhorn, Christian Steinwender, Christoph Takacs, Dominik Sobota, Fred Kendlbacher
05 Christoph Takacs, Siegbert Stronegger
06 1. Platz Kulturplakatpreis: Szene Salzburg: Heinrich Schellhorn, Bernhard Auinger, Elfi Eberhard, Daniel Car, Eva Zargarova, Angela Glechner, Christoph Takacs, Dominik Sobota, Fred Kendlbacher
07 3. Platz Kulturplakatpreis: Fünfzigzwanzig: Martin Löcker, Erik Hable, Didi Neidhart, Karolina Radenkovic
08 Dr. Peter Laub (Salzburg Museum)
09 Susanna Kuschnig, Wolfgang Descho (Rockhouse), Angelika Gottschich (Progress Werbung)
10 Walter Steidl (SPÖ), Siegbert Stronegger
11 Bestes Großformat: Jazzfestival Saalfelden: Dominik Sobota, Maria Priewasser, Mario Steidl, Daniela Neumayer, Fred Kendlbacher
12 Bernhard Auinger, Heinrich Schellhorn, Roman Seifter, Christoph Takacs, Dominik Sobota, Fred Kendlbacher
13 Karolina Radenkovic, Angela Glechner, Dominik Sobota, Fred Kendlbacher, Margret Stronegger, Manuel Mayer

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