Jury

Der Salzburgerin des Jahres-Award 2015

Bereits zum zweiten Mal vergeben wir heuer den Salzburgerin des Jahres-Award. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr freuen wir uns heuer bereits ganz besonders auf die hoffentlich zahlreichen Vorschläge und Nominierungen. Und an dieser Stelle sind Sie aufgerufen, liebe Leserin, lieber Leser, uns Ihre Vorschläge mitzuteilen! Wer verdient es Ihrer Meinung nach, zur Salzburgerin des Jahres 2015 gekürt zu werden?

Schicken Sie uns Ihre Vorschläge für die Salzburgerin des Jahres, mit einer kurzen Begründung an info@diesalzburgerin.at

Vergeben wird der Salzburgerin des Jahres-Award in folgenden Kategorien:

Wirtschaft
Aufsteigerin des Jahres
Kind und Karriere
Gesundheit
Kunst und Kultur
Charity und Soziales Engagement

Aus all den Vorschlägen, die von Ihnen und von unseren Jury-Mitgliedern eingebracht werden, wird unsere hochkarätig besetzte Jury schließlich die Siegerinnen ermitteln.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen nun die Damen und Herren präsentieren, die dieses Jahr die Jury für den Salzburgerin des Jahres-Award bilden.

Meissnitzer
Alexandra Meissnitzer

Sportlerin mit vielen Talenten

„Früher hab´ ich mich über den Beruf definiert, jetzt, mit weniger Druck, bin ich aber viel glücklicher“, erzählt Alexandra Meissnitzer. „Ich bin top fit und schätze jeden Tag!“ Applaus ist der ehemaligen Schirennläuferin heute nicht mehr so wichtig. Die 1973 geborene Salzburgerin ist Gesamtweltcupsiegerin, Doppelweltmeisterin, Olympia- und WM-Medaillen-Gewinnerin und schaffte es trotz einer schweren Verletzung zurück an die Weltspitze. Heute schätzt sie ihre freie Zeiteinteilung und bringt viele Aufgaben unter einen Hut. Nach dem Ende ihrer Schikarriere 2008 absolvierte die ausgebildete Polizistin einen MBA in Wirtschaft, hält Vorträge über die Verbindung von Wirtschaft und Leistungssport und ist als Co-Moderatorin für den ORF tätig. Seit 2006 ist sie Lokalbesitzerin ihres „Genussprojekts“. Das Erfolgsgeheimnis? „Ich bin zielorientiert, weltoffen und nicht wertend. Es ist wichtig, sich nicht alles immer zu Herzen zu nehmen.“ Als Ausgleich liebt Meissnitzer Sport jeder Art, die Natur und Kultur. „Wir leben einfach im Paradies!“ Und nach welchen Kriterien wird sie die „Salzburgerin des Jahres“ auswählen? „Ich werde mich gut informieren und schauen, was die Salzburgerin in ihrem Bereich bewegt, was sie als Person auszeichnet. Ich werde sie bestimmt nicht nach Zahlen und Fakten beurteilen.“

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Christina Frey

Kreativität trifft auf Know-how 

Zwischenmenschliche Kommunikation, Kreativität und perfekte Organisation – darauf legt Christina Frey Wert. Seit April 2014 ist die gebürtige Salzburgerin in der Geschäftsleitung des Fotostudios und Werbeteams im haus der kreativen tätig. Für ihre Aufgabe bringt Frey viel Erfahrung aus dem Bereich Unternehmensführung und dem Werbebereich mit. Geboren 1972, besucht sie die Hotelfachschule Klessheim und arbeitet danach fünf Jahre im elterlichen Familienunternehmen AutoFrey. Während der Babypause mit ihren beiden Kindern Maximilian und Vivienne verfällt Christina Frey den schönen Stücken des Lebens – sie kreiert die Schmucklinie „Viva la Diva“ für Modeschmuck, Trendschmuck und Accessoires. Und was ist Christina Frey  besonders wichtig? „Meine beiden Kinder, meine Familie und meine Freunde“. Zeit, mit Menschen zu verbringen, die ihr wichtig sind – das ist ihr Ausgleich zum Berufsleben. „Geh deinen Weg und lass die Leute reden!“, so lautet ein Sprichwort des Philosophen Dante Alighieri, welches sie sich zum Erfolgsrezept gemacht hat. Und nach welchen Kriterien wird Christina Frey die „Salzburgerin des Jahres“ auswählen? „In keinem Fall nach dem Bekanntheitsgrad. Auch will ich nicht nur die Leistung einer Salzburgerin bewerten, sondern sie nach ihrer Menschlichkeit beurteilen.“   

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Gerd Schneider

Gestalter von Radio, TV und Information

Geradlinigkeit, Aufrichtigkeit und die Gabe, zuhören zu können – das sind für Gerd Schneider unerlässliche Eigenschaften. Seit 2012 ist der gebürtige Steyrer zentraler Chefredakteur des ORF Landesstudios Salzburg. Seit einem Praktikum im Jahr 1988 hat Gerd Schneider dem ORF nicht mehr den Rücken gekehrt. „Meine Laufbahn war eine ganz normale“, erzählt er über seinen Werdegang. „Nach dem Praktikum war ich eineinhalb Jahre als freier Mitarbeiter im Aktuellen Dienst beschäftigt und wurde danach angestellter Redakteur.“ Geboren in Oberösterreich, wächst Gerd Schneider in der Stadt Salzburg auf. Er besucht das Akademische Gymnasium, das BORG Salzburg, und studiert Publizistik und Sportwissenschaften. Die redaktionelle Aufarbeitung des Osterfestspiel-Skandals sowie des Finanzskandals zählt er zu den Höhenpunkten seiner bisherigen Karriere. Sein Erfolgsrezept? „Beharrlichkeit, Zufriedenheit und innere Ausgeglichenheit.“ Letztere findet der Journalist und Redakteur im Sport und in seiner großen Liebe zum Golfen. Und nach welchen Kriterien wird Gerd Schneider die „Salzburgerin des Jahres“ auswählen? „Menschen müssen vor allem authentisch sein, in ihrem Tun und ihrer Persönlichkeit. Ich schätze Leute, die im Verborgenen arbeiten, ohne im Vordergrund stehen zu wollen. Die Salzburgerin des Jahres sollte Gutes im Stillen vollbringen und nicht vorrangig an sich selbst denken.“

krone
Hans Peter Hasenöhrl

Ein Leben für die Zeitung

Auf die Frage, was ihm im Leben wichtig sei, antwortet Hans Peter Hasenöhrl mit einem Zitat von Thomas Bernhard: „Einmal am Tag freut man sich, dass man noch am Leben ist und nicht tot.“ Hans Peter Hasenöhrl ist Chefredakteur der „Salzburger Krone“: „In meinem ganzen Berufsleben habe ich keine Stunde bei einer Vorlesung in einem Publizistik-Institut verbracht. Aber ich habe jahrelang alles eingeatmet, aufgenommen, umgesetzt und weitergegeben, was mir Zeitungsmacher Hans Dichand vermittelt hat. Ich habe die beste Journalisten-Uni der Welt besucht: bei Hans Dichand im Pressehaus in Wien“. Doch auch Hasenöhrl musste anfangs klein anfangen. Geboren als Skorpion, besucht er die Volksschule in Bad Gastein, „weil mein Vater dort Direktor des Casinos war“.  Zu seinen beruflichen Highlights zählt der Journalist u.a. die Rettung des Wiener Sternwarteparks oder die Rettung des Großarltals in Salzburg vor einer Giftmüll-Deponie. Sein Erfolgsgeheimnis ist schlicht die „Krone“, und diese ist auch sein Hobby. „Aber wenn ich mit David Zwilling oder Matthias Lanzinger Schifahren gehe, ist es schon etwas Besonderes“, so der Chefredakteur. Und nach welchen Kriterien wird Hans Peter Hasenöhrl die „Salzburgerin des Jahres“ auswählen? „Nach meinem Bauchgefühl, also binnen weniger Augenblicke.“

nadler
Ilse Nadler

Gespür für das Schöne

Stets ein Lächeln im Gesicht und mit einer positiven Einstellung zum Leben – das ist Juwelierin Ilse Nadler. Auch nach über 35 Berufsjahren brennt die Expertin für die schönen Dinge des Lebens – glänzende Schmuckstücke und edle Uhren von höchster Qualität. Ihrer Tochter Annalisa Jacke-Nadler hat sie ihren Sinn für das Schöne weitergegeben – als Duo Nadler sind die beiden längst ein Begriff. Geboren 1954 in Niederösterreich, besucht Ilse Nadler die Handelsakademie, profitiert vom Wissen über das Unternehmertum der Eltern und macht sich 1977 mit ihrem ersten Juweliergeschäft in Salzburg selbstständig. Heute ist Juwelier Nadler an zwei Standorten zu finden. Das Erfolgsgeheimnis der Juwelierin? „Fachwissen, großer Fleiß und Glück und sich nie unterkriegen lassen“, bringt es Ilse Nadler auf den Punkt. Den Ausgleich zu ihrer Arbeit sucht Ilse Nadler im Sport, beim Yoga, in der Natur, bei Freunden und vor allem in der Familie. „Es ist wichtig, auch Freude an anderen Dingen zu haben.“ Das herzliche Verhältnis und die gute Zusammenarbeit mit ihrer Tochter zählen zu ihren persönlichen Highlights. Und nach welchen Kriterien wird Ilse Nadler die „Salzburgerin des Jahres“ auswählen? „Nach dem, was sie in ihrem Bereich geleistet hat und, wie sie als Mensch ist. Wichtig sind mir Offenheit und Herzlichkeit.“

Staudinger
Sabine Staudinger

Frauen und Männern zu mehr Selbstbewusstsein und Stil-sicherem Auftreten zu verhelfen, ist Sabine

Staudingers Lebensaufgabe. „Ich verstehe mich als Diamantschleiferin, die aus ihrem Gegenüber das Beste und Exklusive herausholt.“ Die Farb-, Stil- und Imageberaterin, Inhaberin ihres Unternehmens „More of you“, ist seit über 20 Jahren Berufsgruppensprecherin der WKS. Nach der Ausbildung zur Kindergärtnerin und Horterzieherin will die gebürtige Südsteirerin mit 19 Jahren „sofort in die Welt hinaus“ und arbeitet in Kindergärten, Skischulen und Hotels in der Schweiz und in Österreich. „Diese Arbeit hat mich aber nicht erfüllt, und ich bin mit 28 Jahren wieder ins kalte Wasser gesprungen“, so Staudinger weiter – sie wird Flight Attendant (Purser) bei Lauda Air mit Homebase Wien-Bangkok und Sydney. Mit 32 Jahren zieht es sie nach Salzburg. Mit einer Ausbildung zur Farb-, Stil- und Imageberaterin in München findet Sabine Staudinger schließlich ihren dritten beruflichen Erfolgsweg. Loyalität, Disziplin und Beständigkeit gepaart mit Liebe zu den Menschen, ist Sabine Staudingers Rezept für den Erfolg. Bewegung und Sport in der Natur zählen zu ihren Hobbys. Und nach welchen Kriterien wird Sabine Staudinger die „Salzburgerin des Jahres“ auswählen? „Nach dem, was die Frau bisher geleistet hat. Ob sie Familie und Karriere verbinden konnte. Und trotz Erfolg menschlich und sympathisch geblieben ist.“

horny
Inga Horny

Netzwerkerin in der City

Die Suche nach Trends und Zukunftsperspektiven sowie die ständige Weiterentwicklung der Stadt Salzburg zählen für Inga Horny zum täglichen Geschäft. Seit rund 15 Jahren ist sie Geschäftsführerin der Altstadt Salzburg Marketing GmbH sowie Präsidentin des Dachverbandes Stadtmarketing Austria. Die Gründung des Altstadt Verbandes im Jahr 2002/2003, der Aufbau des Jazzfestivals „Jazz & The City“ – das jährlich 35.000 Besucher in die Innenstadt lockt – sowie die Erarbeitung und Etablierung neuer Events, wie des Kulinarikfestivals „eat & meet“, zählt sie zu den Highlights ihrer Karriere. Bevor Inga Horny 2000 nach Salzburg zieht, studiert sie in Graz Germanistik und Kunstgeschichte und arbeitet danach drei Jahre lang als Citymanagerin in Bruck an der Mur. Ihr Erfolgsgeheimnis? „Disziplin und Menschen miteinander zu vernetzen.“ Ihren Ausgleich findet die 1966 geborene Grazerin bei ihrer Familie, beim Wandern, Schifahren und in der frischen Luft. „Ich habe einen unheim-
lichen Bewegungsdrang!“ Und nach welchen Kriterien wird Horny die „Salzburgerin des Jahres“ auswählen? „Ich werde mir den Karriereverlauf der Salzburgerin anschauen, Brüche im Leben sehe ich als besonders spannende Parameter. Wichtig sind mir auch die gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie und das soziale Engagement.“

Carl
Carl Philip von Maldeghem

Die Liebe zum Theater

„Das Schöne an der Theaterarbeit ist, dass jede Produktion ein Neuanfang ist, jede Premiere ein Wagnis“, erzählt Carl Philip von Maldeghem. „Und nach jeder geglückten Saison muss man ganz von vorne anfangen.“ Seit 2009 ist der gebürtige Bayer Intendant des Salzburger Landestheaters. Geboren 1969 in Prien am Chiemsee, studiert Carl Philip von Maldeghem Rechtswissenschaften in Passau, danach verschlägt es ihn in die weite Welt: In New York absolviert er ein Schauspiel- und Regiestudium. „In meinem Leben haben Jus und Theater immer gut harmoniert“, so der Intendant. „In Salzburg prägten mich Begegnungen mit Claudio Abbado, Gerard Mortier und Peter Stein.“ Bevor die Mozartstadt zum Lebensmittelpunkt wird, arbeitet Carl Philip von Maldeghem am Staatstheater in Karlsruhe und wird Intendant der Schauspielbühnen in Stuttgart. Und was liebt er neben seiner Arbeit am Theater? „Das Glück des Augenblicks! Sei es beim Spaziergang mit dem Hund, auf der Probe im Theater oder mit der Familie.“ Den Ausgleich zum Berufsleben findet er als begeisterter Läufer und Segler. Sein persönliches Erfolgsgeheimnis? „Das ist eben ein Geheimnis.“ Und nach welchen Kriterien wird Carl Philip von Maldeghem die „Salzburgerin des Jahres“ auswählen? „Nach der Originalität und Integrität.“

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