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Chance für Arbeitslose

Maria Riedler, Redaktion Pongau
Die Geschäftsführerin von PAP, Silvia Geistlinger.

Die Geschäftsführerin von PAP, Silvia Geistlinger.

Der Pongau verzeichnet laut Arbeitsmarktservice 1.753 Arbeitslose, das sind 4,8 Prozent der Bevölkerung.

Das Pongauer Arbeitsprojekt (PAP), ein sozialökonomischer Betrieb, trägt mit dazu bei, dass Arbeitslose wieder im Arbeitsalltag integriert werden. Erfolgreich ist PAP unter anderem mit der Sammlung, Verwertung und Wiederverkauf von Alttextilien im Pongau. Jährlich steigert sich diese Zahl, aktuell sind es 481,65 Tonnen jährlich, die in 55 Containern in 21 Pongauer Gemeinden gesammelt werden! „Anstatt die gesammelte Ware ohne Sortierung in andere Länder zu verkaufen, gibt es im Pongau den Secondhand-Verkauf“, so die Geschäftsführerin Silvia Geistlinger. Ein Ergebnis, das vielleicht auch mit der Wertschätzung der Pongauer Bevölkerung gegenüber dem PAP zusammenhängt. „Wir sind stolz darauf, dass PAP es geschafft hat, aus scheinbar Wertlosem, das sonst auf dem Müll landet, etwas nachhaltig Wertvolles zu schaffen.“ Dies gilt auch für die Menschen beim Pongauer Arbeitsprojekt, die aus verschiedensten Gründen aus dem Arbeitsprozess geworfen wurden und die in einer teilweise kurz bemessenen Zeit dennoch wieder zurück zu einem Arbeitsplatz fanden.Schöne Sachen im Secondhand-Laden

Dazu kommt eine steigende Anzahl von Menschen, die auch aus ökologischen Überlegungen in Secondhand-Läden einkaufen. Hier sind die PAP-Secondhand-Läden in Schwarzach, in St. Johann, in Werfen, in Bad Hofgastein und in Bischofshofen für absolute „Schnäppchen“ und – seit einem Jahr – auch für den Verkauf von „Waldviertler-Schuhen“ bekannt, der, so Geistlinger, „um 75 Prozent gestiegen ist.“

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